BASF: Autokrise schlägt durch – Chemiekonzern dämpft Erwartungen
Düsseldorf. BASF blickt angesichts des schwierigen Wirtschaftsumfelds vorsichtiger auf das Gesamtjahr. Zwar konnte der weltgrößte Chemiekonzern im abgelaufenen Quartal sein bereinigtes Ergebnis verbessern. Doch weiteren Schwung für 2024 erwartet das Management nicht mehr.
Am Ende dürfte nur das untere Ende der prognostizierten Bandbreite für den bereinigten operativen Gewinn erreicht werden, teilte der Konzern am Mittwoch mit.
BASF hatte für 2024 ein bereinigtes Ebitda von 8,0 bis 8,6 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Analysten halten es für ambitioniert und bezweifeln, dass der Konzern das untere Ende erreichen wird. Sie gehen aktuell im Schnitt von 7,8 Milliarden Euro aus.
BASF-Aktie notiert im Minus
Die Baader Bank rechnet mit einer weiteren Korrektur der Schätzungen. Dafür sprächen die schwachen Wirtschaftsdaten und die schlechten Aussichten anderer Chemieunternehmen.
Im dritten Quartal traf BASF aber die Erwartungen der Analysten. Das bereinigte Ergebnis stieg um fünf Prozent auf 1,62 Milliarden Euro. Der Umsatz lag mit gut 15,7 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Die Aktie notierte am Nachmittag in Frankfurt über ein Prozent im Minus bei 44,75 Euro.