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McKinsey-Stratege„Deutschland könnte ein Motor der Weltwirtschaft sein“

Sven Smit, langjähriger Chefstratege von McKinsey, sieht die Welt in einem „Jahrhundert des Überflusses“. Deutschland könne davon massiv profitieren – vor allem dank seiner Industrie.Tanja Kewes 13.01.2026 - 07:53 Uhr Artikel anhören
Sven Smit: Der Niederländer mit deutschen Wurzeln führte drei Jahre lang das McKinsey Global Institute, die Denkfabrik der Strategieberatung. Foto: PR [M]

München. Von Kriegen und aktuellen Krisen lässt er sich nicht entmutigen. Der langjährige Chefstratege der weltweit größten Managementberatung McKinsey, Sven Smit, wagt in seinem neuesten Buch „A Century of Plenty“ die radikale These, dass sich die Weltwirtschaftsleistung bis 2100 verachtfachen könnte.

Seine Überzeugung beruht auf einer Analyse der vergangenen 100 Jahre. Daraus leitet der 59-Jährige ab: „Es ist wichtig, sich nicht von der aktuellen Lage entmutigen zu lassen. Auch in Zeiten der Disruption durch Technologien wie Künstliche Intelligenz ist es entscheidend, optimistisch zu bleiben und die Chancen zu nutzen, die sich bieten.“

Im exklusiven Gespräch mit dem Handelsblatt erklärt der gebürtige Niederländer mit deutschen Wurzeln, inwiefern Deutschland in diesem „Jahrhundert des Überflusses“ erneut „ein Motor“ sein könnte. Das gelinge aber nur, wenn hierzulande mindestens drei Dinge angepackt würden. Lesen Sie hier das Interview mit Sven Smit.

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