Droidrun: Dieses unbekannte Start-up begeistert Investoren
Düsseldorf. Ein Start-up aus Osnabrück sorgt für Aufsehen bei Entwicklern wie Investoren. Denn im anhaltenden Hype um Künstliche Intelligenz ist CEO Christian Ninstel und seinem Team offenbar ein technischer Durchbruch gelungen: Droidrun hat ein Verfahren entwickelt, mit dem KI-Agenten auf Smartphones zugreifen und Apps steuern können. Schon kurz nach der Gründung bekommt die Firma nun mehr als zwei Millionen Euro Wagniskapital.
KI-Agenten sind in Entwicklerkreisen das heißeste Thema des Jahres. Sie könnten Aufgaben automatisieren, die bislang nur Menschen zu erledigen vermögen. Agenten sind Softwarebauteile, die große Sprachmodelle wie GPT-4 von OpenAI mit Computerprogrammen und Apps verknüpfen. Das ermöglicht es der KI, zahlreiche Aufgaben autonom auszuführen.
Viele Unternehmen versprechen Nutzern bereits, dass KI-Agenten bald für sie Flüge buchen und Tische im Restaurant reservieren werden. Doch die wenigen entsprechenden Lösungen funktionieren bisher nur auf dem Computer oder im Browser. Das ist ein großes Manko in einer Welt, in der Menschen meist spezifische Smartphone-Apps nutzen. Hier setzt die Lösung von Droidrun an.