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TodayJulius Bär finanzierte Schrottimmobilien der Degag

Die Schweizer Privatbank finanzierte im großen Stil Immobilien der insolventen Degag-Gruppe. Nun drohen massive Kreditausfälle. Außerdem: Was das Kurs-Buchwert-Verhältnis über die Magnificent Seven aussagt.Nele Dohmen 10.10.2025 - 18:05 Uhr
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Das Degag-Desaster gilt als neuer Großskandal am deutschen Immobilienmarkt. Laut dem Insolvenzverwalter ist der Konzern rechnerisch mit bis zu 1,1 Milliarden Euro überschuldet. Den Privatanlegern droht der Totalverlust. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen mehrere Ex-Führungskräfte.

Handelsblatt-Recherchen legen nun offen: Julius Bär war der wichtigste Kreditgeber auf Bankenseite für die Degag. Zu dieser Zeit häuften sich aber schon Berichte von teils unhaltbaren Zuständen für Mieter in Wohnblöcken, die mit Degag-Firmen in Verbindung standen. TV-Reportagen zeigten Müllberge, Schimmel und Ratten. Jetzt hat Julius Bär dem vorläufigen Gutachten des Insolvenzverwalters zufolge Forderungen von 48 Millionen Euro angemeldet. Damit haben die Schweizer einen Betrag im Feuer, der den bisherigen Rekord-Jahresgewinn von Julius Bär in Deutschland übersteigen würde.

Wie das alles passieren konnte, erklärt Jakob Blume, stellvertretender Ressortleiter Finanzen beim Handelsblatt, im Podcast.

Korrektur: wir haben im Podcast gesagt, dass Stefan Bollinger die Rolle als CEO 2024 angetreten hätte. Hier ist uns ein Fehler unterlaufen. Richtig ist: Anfang 2025.

Außerdem: Bei den Aktien der Tech-Giganten deutet manches auf eine Kursblase hin. Aktuell sind die Aktien der Branche mit Vertretern wie Apple, Nvidia und Co. so hoch bewertet wie nie. Doch in den Bilanzen der Unternehmen ist ein Aspekt fast immer deutlich unterbelichtet: Immaterielles Vermögen wie geistiges Eigentum oder Know-how wird dort kaum oder gar nicht erfasst. In dieser Folge erklärt Börsenexperte Ulf Sommer, weshalb ein genauer Blick auf das Kurs-Buchwert-Verhältnis der Tech-Unternehmen lohnt und warum diese womöglich weniger überbewertet sind, als viele Anleger denken.

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