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Aktienmarkt ChinaDie chinesische Börse ist etwas für Zocker

Chinas Wirtschaft wächst langsamer, doch die chinesischen Aktienkurse sind geradezu explodiert. Es gibt erste Warnzeichen, dass es zu einer Umkehr kommt. Doch auch auf fallende Kurse kann man spekulieren.Matthias von Arnim 29.05.2015 - 06:23 Uhr Artikel anhören

Die Aktienhausse in China ist politisch gewollt. Doch sie könnte bald enden. Denn der Markt ist überhitzt.

Foto: Handelsblatt

Die Börse in Shanghai läuft - wenn man sich den längerfristigen Chart anschaut. Seit Juli vergangenen Jahres hat sich der Wert des Shanghai A Index mehr als verdoppelt. Aktuell notiert der Shanghai Composite bei über 4600 Punkten. Auch die Zwölf-Monats-Performance der Börse in Shenzhen kann sich sehen lassen: Die Kurse der A-Aktien dort sind innerhalb eines Jahres durchschnittlich um mehr als 150 Prozent gestiegen.

Es ist eine Hausse, getrieben von Wetten auf eine noch größere Hausse. So warnen immer mehr Experten vor einem Rückschlag. So erwartet Asienkenner Mark Mobius und Aktienexperte des Fondshauses Franklin Templeton bereits seit April einen Crash light. Er hält „eine Korrektur von 20 Prozent für wahrscheinlich“.

Das erste Warnzeichen gab es am Donnerstag dieser Woche. Der Shanghai Composite verlor bei rekordhohen Umsätzen 6,5 Prozent auf 4.620 Punkte, so stark wie seit vier Monaten nicht mehr. Anleger sorgten sich wegen möglicher regulatorischer Beschränkungen der Kreditvergabe zu Spekulationszwecken. Einige große Handelshäuser hatten zuvor ihre Bedingungen für das mit geliehenem Geld betriebene Geschäft verschärft und höhere hinterlegte Sicherheiten von den Investoren eingefordert.

Ein Grund für bisherigen mittelfristigen Aktien-Boom in Shanghai und Shenzhen ist eine Strukturreform der Börsen: Bisher konnten A-Aktien, die an den Börsen Shanghai und Shenzhen in der Landeswährung Yuan gehandelt werden, nur von chinesischen Investoren und wenigen ausgewählten internationalen Finanzinstituten ge- und verkauft werden.

Doch seit vergangenem November kooperieren die Börsen Hongkong und Shanghai miteinander. Internationale Anleger können nun über die Börse Hongkong auch chinesische Inlandsaktien kaufen, die in Shanghai gelistet sind. Das Hongkong-Shanghai-Projekt „Connect“ wird zudem von Steuererleichterungen für Investoren flankiert.

Es ist kein Geheimnis, dass als nächstes die Börse in Shenzhen für internationale Investoren geöffnet werden soll. Die steigenden Aktienkurse spiegeln die Erwartung vieler Chinesen, dass mit dem neuen, zu erwartenden ausländischen Investorengeld die Aktienkurse in Shanghai und Shenzhen weiter steigen werden.

Institutionelle Investoren spielen an den dortigen Märkte übrigens kaum eine Rolle. „Etwa 80 Prozent der Umsätze an der Börse in Shanghai gehen auf das Konto von chinesischen Privatanlegern“, sagt Marc Cujai von MC Vermögensmanagement in Liechtenstein. Wer kann, der zockt. Börsenerfahrung haben die wenigsten Anleger, das durchschnittliche Bildungsniveau vieler Privatanleger ist eher gering.

Zahlen und Fakten zu China
China ist mit 1,38 Milliarden Menschen das bevölkerungsreichste Land der Erde.
Auf einer Fläche von rund 9,5 Millionen Quadratkilometern ist China in 22 Provinzen und fünf Autonome Regionen gegliedert.
Dazu kommen die beiden Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau.
Die Hauptstadt des Reichs der Mitte ist Peking. Dort allein leben mehr als 20 Millionen Menschen – und das sind nur die offiziellen Zahlen.
Die große Mehrheit der Bevölkerung sind Han-Chinesen (91,6 Prozent), dazu kommen 55 Minderheiten.
Rund ein Fünftel der Bevölkerung hängt Volksreligionen an, dazu kommen sechs Prozent Buddhisten und 2,4 Prozent Muslime.
Mit 749 Millionen Menschen lebt die Mehrheit der Bürger (55 Prozent) in Städten.

Einer Untersuchung der Universität für Finanzwesen aus Chengdu zufolge haben zwei Drittel der Börsenneulinge, die nun mit Aktien handeln, die Schule im Alter von etwa 15 Jahren ohne Hochschulreife verlassen, 30 Prozent sogar schon im Alter von 12 Jahren, sechs Prozent sind Analphabeten.

Diese Anlegergruppe geht auch schon mal überdurchschnittliche Risiken bei ihren Börsenwetten ein. „Zwischen 15 und 20 Prozent der Wertpapierkäufe werden mit Krediten finanziert. Das hat durchaus Züge von Glücksspiel und Zockerei“, so Cujai, der davor warnt, dass der Aktienmarkt in Shanghai heiß gelaufen und eine kurzfristige Korrektur möglich sei – nicht zuletzt auch deshalb, weil Shanghai für ausländische Investoren in weiten Teilen noch eine ganze Weile eine Terra incognita bleiben wird.

Börsen in China

Risiko in Rot

„Die Bilanzen vieler Unternehmen werden nur in chinesischer Sprache veröffentlicht. Da braucht es als Ausländer viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung, um die solide finanzierten Unternehmen mit Perspektive zu finden“, so Cujai. Insbesondere um Aktien von Finanzinstituten macht Cujai, der derzeit einen eigenen China-Fonds MCVM China Brands auflegt, derzeit einen großen Bogen. „Man sollte den Bilanzkennzahlen von chinesischen Banken nicht allzu viel Vertrauen schenken. Die Risiken, die in den Büchern versteckt sind, lassen sich derzeit kaum bewerten“, sagt Marc Cujai.

Doch es gebe auch aussichtsreiche Aktien, dazu zählten Anteilsscheine von Konsumwerten und Aktien von Unternehmen, die den Aufbau von internationalen Marken vorantreiben. „China will nicht mehr die verlängerte Werkbank der westlichen Industrieländer sein, sondern strebt mit eigenen Marken in den Weltmarkt. Das wird von der Regierung unterstützt und forciert“, so Cujai.

Je mehr chinesische Marken weltweit bekannt würden, desto mehr werde auch die Bedeutung chinesischer Aktien international weiter zunehmen. „Chinas Wirtschaft hat derzeit einen Weltmarktanteil von etwa 15 Prozent. Gemessen an der Marktkapitalisierung des MSCI World Index haben chinesische Unternehmen nur einen Anteil von zwei Prozent. Da ist noch viel Spielraum nach oben“, so Cujai.
Run auf Aktien ist politisch gewollt

Spielraum nach unten hat derzeit die chinesische Wirtschaft. Während der Aktienmarkt boomt, kämpft die Realwirtschaft mit Problemen. Die Wirtschaft wächst nicht mehr so schnell wie in den vergangenen Jahren. Ökonomen gehen von einem Wachstum zwischen vier und sieben Prozent aus.

Für China ist schon das wenig. Wie stark das Wachstum aber tatsächlich ist, lässt sich nur erahnen. Die offiziellen Zahlen gelten als frisiert. Das ist kein Zufall. Die Kommunistische Partei sieht sich einer ganzen Reihe von Problemen gegenüber. Insbesondere der Immobilienmarkt bereitet den Funktionären Kopfzerbrechen. Die Investition in Immobilien dient den Chinesen als Altersvorsorge.

Doch der Markt ist überhitzt, viele Immobilieneigentümer überschuldet. Von Wertsteigerung der eigenen Wohnung oder des eigenen Hauses kann derzeit keine Rede mehr sein. Neue Wohnimmobilien kosteten im April im Schnitt 6,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, ergaben Berechnungen der Agentur Reuters auf Grundlage von offiziellen Daten aus 70 Großstädten. Der enorme Bestand an unverkauften Wohnungen und die Leerstände drücken die Preise weiter.

Rund 50 Millionen Wohnungen stehen derzeit leer. Und es sind noch 70 Millionen neue Wohnungen aktuell im Bau. Das ist nicht nur ein Problem für Hauskäufer, sondern für die gesamte Wirtschaft. Denn Bauinvestitionen machen etwa ein Fünftel des chinesischen Bruttoinlandsproduktes aus. Die Regierung steht deshalb jetzt vor der schwierigen Aufgabe, den Druck aus dem Markt zu nehmen, ohne die Blase, die sich in den vergangenen Jahren aufgebaut hat, zum Platzen zu bringen.

Eine erste Maßnahme war, die Eigenkapitalanforderungen für den Kauf von Zweitwohnungen zu senken. In Zukunft müssen Bauherren nur noch 40 Prozent des Kaufpreises aus Eigenmitteln aufbringen. Bisher waren es 60 Prozent. Die Erleichterung soll den Immobilienmarkt stützen. Gleichzeitig möchte die Regierung die Bevölkerung noch mehr für das Thema Aktienanlage begeistern – auch als Altersvorsorge. Die Öffnung der Inlands-Börsen für ausländische Investoren und die Steuererleichterungen beim Aktienkauf sind Teil dieses Plans.

„Die Kommunistische Partei schafft hier eine Art Ersatzbefriedigung für den schrumpfenden Immobilienmarkt“, sagt Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank. „Zudem wird mit einer Umlenkung von Kapital an die Börsen chinesischen Unternehmen der Zugang zu Fremdkapital erleichtert“ so Halver.

„Die Aktienhausse ist politisch gewollt“, sagt auch Uwe Wiesner vom Vermögensverwalter Hansen & Heinrich in Berlin. „Wir beobachten, dass sich immer mehr junge Unternehmen an die Börse trauen. Das sieht man auch auf dem Arbeitsmarkt. Da tauchen immer mehr Startups auf, die Jobs anbieten. Es verändert sich etwas in der Wirtschaft. Der Binnenmarkt wird stärker“, so Wiesner.

Die Stärkung des Binnenmarktes ist kein Zufall

Wenn es um die chinesische Wirtschaft geht, geht es auch immer um Politik. Denn die kommunistische Partei will in dem Riesenreich nichts dem Zufall überlassen. Das betrifft die Fiskalpolitik ebenso wie Gesetzgebung. Bei dem Machtwechsel in der KP-Parteispitze vor zwei Jahren haben Investoren deshalb genau hingehört und aufmerksam vernommen, dass der neue KP-Chef Xi Jinping vor allem die Ausweitung der Verbrauchs im Inland als eines der Schlüsselprojekte bezeichnete.

Für Anleger bedeutet das, dass vor allem sogenannte A-Aktien chinesischer Unternehmen interessant sind. „A-Aktien werden vor allem von der Erwartung struktureller Änderungen getrieben und weniger von kurzfristigen Erwartungen“, sagt Uwe Wiesner. „Selbst wenn es demnächst eine kurzfristige Korrektur an den Aktienmärkten geben sollte, stelle ich mir doch die Frage, wie die Welt in fünf Jahren aussieht. Und da werden chinesische Unternehmen weltweit eine größere Rolle spielen. Daran orientiere ich meine Anlagepolitik“, so Wiesner.

Wie Indexzertifikate funktionieren
Indexzertifikate sind die älteste Form der Strukturierten Zertifikate und wurden im Jahr 1989 von der Dresdner Bank erstmalig emittiert. Inzwischen sind Indexzertifikate im Produktangebot fast jedes Emittenten zu finden. Im Vergleich zu anderen Zertifikatearten ist die Funktionsweise von Indexzertifikaten, auch als Delta-1- oder Tracker-Zertifikate bezeichnet, denkbar einfach. Sie bieten dem Inhaber eine preiswerte und unkomplizierte Möglichkeit, an der Entwicklung eines bestimmten Börsenbarometers zu partizipieren. Dabei sind nicht nur Produkte auf Standardindizes wie Dax oder Euro Stoxx 50 zu finden, sondern auch auf eigens von Emittenten entwickelte Indizes.
Anleger profitieren mithilfe von Indexzertifikaten direkt von der Wertentwicklung eines zugrunde liegenden Index. Kursgewinne des Zertifikats sind auf die Entwicklung des Index begrenzt sind und die Partizipation bei einer negativen Indexentwicklung nicht durch eine Absicherung oder Kapitalgarantien verringert werden kann. Gleichzeitig ist die Preisfeststellung einfach und transparent und kann vom Anleger mit einem Blick auf den Indexstand jederzeit nachvollzogen werden. Durch den fortlaufenden Börsenhandel sind Indexzertifikate sehr liquide Anlagen.
Sollte der zugrundliegende Index nicht in Euro notieren, können sich Anleger gegen ein solches Fremdwährungsrisiko mit dem Kauf sogenannter Quanto-Zertifikate schützen. Diese sorgen dafür, dass der Punktestand des Referenzindex eins zu eins in Euro umgerechnet wird. Die Kosten dieser Währungsabsicherung sind unterschiedlich und werden in der Regel über eine Absicherungs- oder Managementgebühr im Zertifikat abgebildet.
Entscheidende Rolle bei diesen Absicherungskosten spielt der Zinsunterschied zwischen den Währungszonen. Ist das Zinsniveau der Indexwährung höher als das Zinsniveau in der Eurozone, entstehen effektive Kosten für die Währungssicherung. Ist das Zinsniveau niedriger als in der Eurozone entstehen keine Kosten durch die Währungsabsicherung. In der Folge sollte ein solches Indexzertifikat auch keine weiteren Kosten enthalten. Vielmehr müssten Emittenten hier sogar zusätzliche Absicherungsgewinne im Zertifikat widerspiegeln, was aber in der Praxis meist nicht geschieht. In der Regel enthalten die Bedingungen solcher Quanto-Indexzertifikate eine variable Absicherungsgebühr, die an sich verändernde Zinsniveaus angepasst werden kann.
Das Bezugsverhältnis drückt die Höhe der Partizipation an der Indexentwicklung aus. Es gibt an, wie viele Zertifikate das jeweilige Kursbarometer widerspiegeln bzw. mit welchem Bruchteil ein Zertifikat den Basiswert abbildet. Gängige Bezugsverhältnisse sind 1 :1, 10 :1 und 100 :1 oder, je nach Darstellung, 1 :10 und 1 :100. Bei einem Dax-Stand von 10.000 Punkten kostet ein Indexzertifikat 10.000 Euro, wenn das Bezugsverhältnis 1 :1 ist. Bei einem Bezugsverhältnis von 10 :1 beziehungsweise 1:10 kostet es 1000 Euro, und bei einem Bezugsverhältnis von 100 : 1 beziehungsweise 1 : 100 kostet es 100 Euro. Steigt der Dax um 1.000 Punkte, kosten die Zertifikate, je nach Bezugsverhältnis, 10.000 Euro, 1000 Euro oder 100 Euro.
Während die ersten Zertifikate noch eine feste Laufzeitbegrenzung und teilweise eine Option des Emittenten auf Laufzeitverlängerung hatten, hat sich in den letzten Jahren die Variante ohne Laufzeitbegrenzung, sogenannte OpenEnd-Zertifikate, durchgesetzt. Im Fall dieser Open-End-Zertifikate stehen sowohl Inhaber als auch Emittent ein Kündigungs- bzw. Rückgaberecht zu. Endet die Laufzeit eines Indexzertifikats oder wird es durch den Emittenten gekündigt, wird am Fälligkeitstag der dann gültige Indexstand unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses zurückgezahlt. Es erfolgt also ein Barausgleich und keine Lieferung von anderen Wertpapieren.
Indexzertifikaten haben sich aufgrund ihrer transparenten Berechnung bei Anlegern etabliert. Da Dividendenerträge einen großen Teil des langfristigen Vermögenszuwachses ausmachen, sollten Zertifikate auf Performanceindizes (Total-ReturnIndizes) bevorzugt werden, da diese die von den im Index enthaltenen Aktien ausgeschütteten Dividenden wieder in den Index reinvestieren. Bei Indexzertifikaten handelt es sich, im Vergleich zu gemanagten Investmentfonds, um eine passive Anlage. Bei schlechten Kursaussichten für den zugrunde liegenden Index sollte deshalb das Zertifikat in eine neue, aussichtsreichere Anlage getauscht werden.

Anleger, die auf einen weiteren Anstieg der Aktienkurse in China setzen, stehen vor der schwierigen Frage, wo genau sie investieren sollen. Denn es gibt eine ganze Reihe von China-Index-Zertifikaten, die sich in den vergangenen Jahren zum Teil sehr unterschiedlich entwickelt haben. Deshalb lohnt ein genauerer Blick auf die zu erwartende Entwicklung und die dazu passende Produktauswahl.

A-Aktien werden an den Börsen Shanghai und Shenzhen in der Landeswährung Yuan gehandelt. Einige Hundert davon, die in Shanghai gelistet sind, werden seit November 2014 auch in Hongkong gehandelt. Doch in Einzelwerte zu investieren, ist nach wie vor riskant.

Für Anleger, die an weitere Kursgewinne gelauben, bieten sich eher Zertifikate an, wie beispielsweise ein Produkt von BNP Paribas auf die A-Aktien des CSI 300 China Total Return Index (WKN AA1DEW). Basiswert ist der Exchange Traded Fund (ETF) W.S.I.E CSI 300 China Tracker, aufgelegt von der Hongkonger ETF-Schmiede BOCI Prudential. Der ETF ist an der Börse in Hong Kong gelistet ist und bildet die Wertentwicklung der 300 größten Aktien aus dem A-Segment der Börsen in Shanghai und Shenzhen ab.

Auch das China-Zertifikat der Deutschen Bank auf den FTSE/Xinghua A50 China Index (WKN DB0RCA) bedient sich als Basiswert eines ETFs, nämlich des iShares FTSE/Xinghua A50 China. Die Performance entwickelte sich in der Vergangenheit ähnlich wie der CSI 300 China Index. Von dem Index gibt es auch eine Version mit nur 25 Aktien, dessen Entwicklung beispielsweise von Goldman Sachs als Zertifikat verbrieft wird (WKN GS0CCW). Der FTSE/Xinghua 25 China Index umfasst auch H-Aktien und Red Chips.

Anleger können mit Zertifikaten auch auf fallende Börsenkurse im Reich der Mitte setzen, etwa mit einem Produkt auf den Index Dax-Global China Short von der Hypo-Vereinsbank (WKN HV5JEZ). Dessen Performance ist gegensätzlich: Steigt der Dax Global China, gebildet aus den 40 Unternehmen Chinas mit der höchsten Marktkapitalisierung, fällt der Kurs des Short-Produktes und umgekehrt. Infolge der Hausse an den chinesischen Börsen hat sich der Wert des Short-Zertifikates in den vergangenen drei Jahren mehr als halbiert.

Fazit: China ist als Investmentziel für Anleger immer noch interessant – trotz der Gefahren im Immobilienmarkt und der sich abschwächenden Konjunktur. Insbesondere sogenannte A-Aktien mit Fokus auf die chinesische Binnenkonjunktur bieten mit Blick auf die Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten aussichtsreiche Perspektiven.

Anleger sollten sich jedoch auf dem Laufenden halten. Chinas Wirtschaft ist ein komplexes Thema. Das gilt auch für den verschachtelten Finanzmarkt. Deshalb sind China-Zertifikate keine Selbstläufer.

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