Star-Investor: Hedgefonds-Legende Bill Ackman muss noch mehr Leute entlassen
Der Investor verkleinert seine Firma.
Foto: APDüsseldorf. Star-Investor Bill Ackman muss seinen Hedgefonds offenbar weiter verkleinern. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, entließ der Manager drei Mitarbeiter seines Investor-Relations-Teams der New Yorker Niederlassung.
Es ist bereits die zweite Entlassungsrunde: Im Januar musste Ackman zehn Mitarbeiter feuern. Die jüngsten Entlassungen mit eingerechnet, reduziert sich die Anzahl der Pershing-Square-Mitarbeiter auf 43.
Hinzukommt, dass einige von Ackmans Partnern die Firma freiwillig verlassen haben, etwa die Investment-Manager Ali Namwar und Brian Welch sowie der stellvertretende Geschäftsführer Steve Fraidin.
Ackman, der in seinen besten Jahren mit zweistelligen Renditen glänzte, muss in letzter Zeit zunehmend um das Vertrauen seiner Anleger ringen. So wurde im April bekannt, dass ein Großteil der Investoren – darunter die Private-Equity-Firma Blackstone – Geld aus seinem Hedgefonds Pershing Square abziehen würden.
Die Entlassungen drücken Ackmans Bemühungen aus, die Firma zu verkleinern und so die Kosten zu senken. Derzeit verwaltet Pershing Square noch gut acht Milliarden US-Dollar an Kundenkapital und damit halb soviel wie noch vor drei Jahren.
Allerdings zeichnet sich möglicherweise ein Ende von Ackmans Pechsträhne ab. So war der private Hedgefonds von Pershing Square gut neun Prozent im Plus, während der öffentlich gehandelt Fonds der Firma 11,4 Prozent zulegte.