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HauptversammlungDeka will Vorstand und Aufsichtsrat von Deutscher Bank entlasten

Im vergangenen Jahr haben Aktionäre das Management-Team des Geldhauses noch scharf kritisiert. Jetzt zeichne sich aber ein Erfolg der Umbauarbeiten ab. 18.05.2020 - 11:24 Uhr

Die Fondsgesellschaft Union Investment hat bereits in der vergangenen Woche erklärt, für eine Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat zu stimmen.

Foto: Reuters

Frankfurt. Deutsche-Bank-Großaktionär Deka will sich bei der Hauptversammlung hinter den Vorstand und Aufsichtsrat von Deutschlands größtem Geldhaus stellen. „Das Management hat in den letzten zwölf Monaten gute Arbeit geleistet“, sagte Deka-Portfoliomanager Andreas Thomae am Montag. „Die Risiken in der Abbaueinheit wurden schneller als erwartet reduziert und die Kosten nach Plan heruntergefahren. Das hat sich in der jetzigen Krise ausgezahlt.“

Die Fondsgesellschaft werde daher bei der Hauptversammlung am Mittwoch beide Gremien entlasten. Das Aktionärstreffen findet dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie virtuell statt.

Bei der Hauptversammlung 2019 hatten das Management-Team um Vorstandschef Christian Sewing und Aufsichtsratschef Paul Achleitner noch scharfe Kritik von Aktionären einstecken müssen, weil denen eine Perspektive für das größte deutsche Geldhaus fehlte. Im Juli hatte Sewing dann eine neue Strategie verkündet, die unter anderem den Abbau von weltweit 18.000 Stellen sowie eine Rückbesinnung auf deutsche Privat- und Firmenkunden vorsieht.

„Die Umbauarbeiten sind noch im vollen Gang, aber die Wende im Konzern ist vollzogen und ein Erfolg zeichnet sich ab“, sagte Thomae. „Da bereits 73 Prozent der Restrukturierungskosten verbucht wurden, sollte sich die Profitabilität ab 2021 leicht und ab 2022 spürbar verbessern.“

Die Fondsgesellschaft Union Investment hatte vergangene Woche bereits erklärt, für eine Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat zu stimmen. Der Stimmrechtsberater Glass Lewis will Achleitner dagegen nicht entlasten.

Die Probleme der Bank in den vergangenen Jahren seien zumindest zum Teil dem 63-jährigen Österreicher anzulasten, der seit 2012 an der Spitze des Kontrollgremiums steht. 2019 erhielt Achleitner knapp 72 Prozent der abgegebenen Aktionärsstimmen. Ein Jahr zuvor hatte er noch eine Zustimmung von mehr als 84 Prozent bekommen.

rtr
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