Fachkräftemangel: Hippe Büros, sehr hohe Gehälter: Wie sich Unternehmen um Softwareentwickler bemühen
Viele IT-Experten können Arbeitgebern ihre Bedingungen diktieren.
Foto: Simon AbramsHamburg. Unternehmen aller Branchen müssen sich immer mehr anstrengen, um IT-Fachkräfte einzustellen. Das Phänomen von „ausgeschriebenen Stellen, die niemals besetzt werden“, sieht Henning Soller, Partner bei McKinsey, mittlerweile bei fast allen seinen Kunden. Die Unternehmensberatung geht in einer neuen Studie davon aus, dass die deutsche Wirtschaft 780.000 zusätzliche IT-Fachkräfte bis 2026 benötigt.
Die Arbeitgeber müssen zum einen krasse Gehaltssteigerungen akzeptieren. Ein paar Jahre Berufserfahrung reichen Experten zufolge in Einzelfällen bereits für ein Jahresgehalt über 100.000 Euro aus.
Spanien und Portugal beliebte Standorte für Softwareentwickler
Zum anderen fühlen sich viele Firmen bemüßigt, trotz vermehrter Remotearbeit attraktive und deshalb teure Büros vorzuhalten. Immer mehr Unternehmen eröffnen zudem Entwicklungszentren im Ausland, um ihren Personalbedarf überhaupt noch decken zu können. Kleinere Firmen setzen dabei auf Dienstleister wie Workmotion, um ohne eigenen Standort dezentral einstellen zu können.