Kryptowährung: Warum jetzt weitere Kursrisken für den Bitcoin drohen
Die Kryptowährung stand vor einem Jahr noch bei rund 60.000 Dollar. Nun sind es 17.000 Dollar.
Foto: IMAGO/PanthermediaDüsseldorf. Der Kryptomarkt hat sich nach dem erneuten Absturz in der ersten Novemberwoche wieder stabilisiert. Zuletzt bewegte sich der Kurs der wichtigsten Digitalwährung Bitcoin auf dem Niveau von 17.000 Dollar seitwärts und hat sich damit von seinem jüngst erreichten Jahrestief von 15.657 Dollar entfernt.
Für eine Entwarnung ist es aber noch zu früh, wie ein Blick in die Historie zeigt. Denn im November verlor die älteste und wichtigste Kryptowährung 16 Prozent an Wert.
Und auf einen schwachen November folgte zuletzt stets ein schwacher Dezember, wie Daten des Finanzdienstes Bloomberg zeigen. Demnach gab der Bitcoin-Kurs in den Jahren 2018, 2019 und 2021 im Schlussmonat im Schnitt um elf Prozent nach.
Sollte der Kurs in diesem Jahr in ähnlichem Maß fallen, würde das einen erneuten Rücksetzer bis auf 15.300 Dollar bedeuten. Wie Daten der Analyseseite Coinglass zeigen, liegt rund um dieses Niveau auch eine große Menge von Put-Optionen, mit denen Anleger auf fallende Kurse wetten können.