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TarifverhandlungenPost will nach Warnstreik liegengebliebene Sendungen bis Dienstag zustellen

Tausende Mitarbeiter legten von Donnerstag bis Samstag die Arbeit nieder. Die Millionen Briefe und Pakete, die nicht ausgeliefert wurden, will die Post nun zeitnah zustellen. 23.01.2023 - 10:29 Uhr Artikel anhören

Verdi fordert mehr Geld für 160.000 Beschäftigte im Inland.

Foto: Reuters

Bonn. Nach einem dreitägigen Warnstreik arbeitet die Post daran, drei Millionen liegengebliebene Briefe und eine Million Pakete zuzustellen. Man werde diese Sendungen bis spätestens Dienstagabend zustellen, sagte ein Post-Sprecher am Montagmorgen in Bonn. „Da solche Arbeitskampfmaßnahmen auch schon in früheren Jahren hin und wieder stattgefunden haben, gibt es eingespielte Prozesse, um dadurch aufgelaufene Rückstände so schnell wie möglich abzubauen.“

Verdi hatte Brief- und Paketzentren von Donnerstag bis Samstag bestreikt. Die Gewerkschaft fordert in Tarifverhandlungen 15 Prozent mehr Geld für 160.000 Beschäftigte im Inland. Der Post ist das viel zu viel.

dpa
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