Softwarehersteller: Programmiercode in wenigen Minuten: Wie SAP Künstliche Intelligenz nutzen will
Der Manager verspricht, dass Künstliche Intelligenz einen „enormen Wert“ fürs Geschäft bringt.
Foto: IMAGO/STAR-MEDIAOrlando. Aus den Daten eines Jobprofils wird eine Stellenanzeige. Einige Sätze auf Deutsch dienen als Vorlage für eine App. Und Geschäftsdaten lassen sich per Sprachbefehl aufrufen: SAP hat am Dienstag auf der Kundenkonferenz „Sapphire“ in Orlando einen ersten Einblick gegeben, wie die neue Generation der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Geschäftssoftware des Dax-Konzerns zum Einsatz kommen soll.
Generative KI, die Inhalte wie Text und Programmcode erzeugen und analysieren kann, werde den Umgang mit Software grundlegend verändern, zeigte sich Vorstandssprecher Christian Klein überzeugt.
Indem SAP die Technologie in die Produkte einbette, entstehe ein „enormer Wert für Ihr Geschäft“, sagte der Manager in Richtung der Kunden im Publikum.
Aktuell prüft SAP den Einsatz generativer KI in rund 80 Szenarien. Bei der Umsetzung ist der Softwarehersteller allerdings vorsichtig, die Produkte sollen frühestens in einigen Monaten verfügbar sein. Bis die Technologie in der Breite zum Einsatz kommen kann, ist noch einige Forschung und Entwicklung nötig – etwa, um Fragen zu Zuverlässigkeit, Transparenz und Datenschutz zu klären.