Microsoft 365: Schweizer Wettbewerbshüter prüfen Microsoft wegen Lizenzpreisen
Zürich. Die Schweizer Wettbewerbshüter nehmen wegen gestiegener Lizenzpreise den US-Softwarekonzern Microsoft ins Visier. Die zahlreichen Preiserhöhungen in jüngerer Zeit könnten Hinweise auf unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen darstellen, teilte die Wettbewerbskommission (Weko) am Donnerstag mit.
Daher sei eine Vorabklärung eingeleitet worden. Der Behörde zufolge gingen Anzeigen ein, wonach es in der Schweiz erhebliche Preiserhöhungen für Microsoft-Produkte gegeben habe. Dies betreffe insbesondere das Softwarepaket Microsoft 365, das von Unternehmen sowie zahlreichen Verwaltungen und öffentlichen Institutionen genutzt werde.
Mit der Vorabklärung solle nun geprüft werden, ob Anhaltspunkte für unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen vorlägen, die eine eingehende Untersuchung rechtfertigten. Dabei könne auch auf die Expertise der Preisüberwachung zurückgegriffen werden, hieß es weiter.