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ArbeitszeitWas die Vier-Tage-Woche wirklich bedeuten würde

Gewerkschaften fordern immer häufiger, die Arbeitszeiten zu verkürzen. Ökonomen sehen Potenzial bei der Viertagewoche – doch längst nicht überall ist ein Wechsel sinnvoll.Frank Specht 15.08.2023 - 10:36 Uhr Artikel anhören

Wie realistisch und wie sinnvoll ist eine Viertagewoche in Deutschland?

Foto: imago images/MASKOT

Berlin. Was haben die Allgäuer Bäckerei Härle, die VW-Batteriesparte Powerco, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Sachsen-Anhalt und die holsteinische Stadt Wedel gemeinsam? Als Arbeitgeber bieten sie ihren Beschäftigten die Möglichkeit, ihr Arbeitspensum in vier statt in fünf Tagen zu erledigen.

Von Montag bis Donnerstag schaffen und dann drei Tage frei – für viele ist das eine Wunschvorstellung. In der Realität haben drei von vier Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine Fünftagewoche.

Nach einer neuen Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die dem Handelsblatt vorab vorliegt, sind zwar rund zwei Drittel der Beschäftigten hierzulande zufrieden mit der Länge ihrer vereinbarten Arbeitszeiten. Aber rund 28 Prozent der Vollzeitkräfte können sich vorstellen, ihre bestehende Wochenarbeitszeit auf weniger Tage umzuverteilen – ganz nach dem Vorbild der verdichteten Arbeitswoche, wie Belgien sie im vergangenen Jahr eingeführt hat.

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