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USASechs Charts zeigen, wie Donald Trump die eigene Wirtschaft quält

Die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump sorgt für Verunsicherung bei Haushalten und Firmen. Die Wahrscheinlichkeit für eine Rezession steigt in der größten Volkswirtschaft der Welt.Astrid Dörner 10.03.2025 - 10:20 Uhr Artikel anhören
US-Präsident Trump (rechts) mit seinem Handelsminister Howard Lutnick: Die Zollpolitik verunsichert Verbraucher und Unternehmen in den USA. Foto: AP

New York. Ein wirtschaftlicher Abschwung in den USA war noch zum Jahresanfang  ein unwahrscheinliches Szenario. US-Präsident Donald Trump, so die Hoffnung vieler Banker und Investoren, werde das starke Wachstum mit Steuersenkungen und Deregulierung weiter antreiben. Der Republikaner hatte zur Amtseinführung ein „goldenes Zeitalter“ für die USA versprochen.

Am Sonntag fragte ihn eine Fox-News-Moderatorin dann, ob er eine Rezession für dieses Jahr erwarte – und Trump wich der Frage aus. „Wir haben eine Übergangsphase. Denn was wir machen, ist sehr groß“, verteidigte er sich lediglich.

Denn die Stimmung hat sich verdüstert. Die Unsicherheit, die Trumps radikale Sparmaßnahmen und Zollpolitik schaffen, lasse Verbraucher und Unternehmen vorsichtiger werden, ist Kapitalmarktexperte Mohamed El-Erian überzeugt.

„Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Ökonomen ihre Wachstumsprognosen für die amerikanische Wirtschaft nach unten korrigieren“, schreibt El-Erian, der unter anderem die Allianz berät, in einem Gastbeitrag für die Nachrichtenagentur Bloomberg. Plötzlich dominieren Schlagworte wie „Growth Scare“ – die Sorge vor einer Wachstumsdelle – und „Trumpcession“ – eine Rezession, ausgelöst durch Trumps Politik – die Diskussionen an der Wall Street. Auch die Frage, ob dies der Anfang vom Ende der Tech-Blase ist, steht im Raum.

El-Erian hat die Wahrscheinlichkeit für eine Rezession in den USA gerade auf 25 bis 30 Prozent erhöht. Anfang des Jahres hatte er sie noch auf zehn Prozent beziffert.

Damit sei eine Rezession immer noch nicht das wahrscheinlichste Szenario, gibt El-Erian zu bedenken. Dennoch sei dies „eine folgenschwere und ziemlich beunruhigende Entwicklung für eine Wirtschaft mit großem Potenzial und enormen Ambitionen, hoch bewerteten Vermögenswerten und einer zentralen Rolle als Motor des globalen Wachstums“. Finanzminister Scott Bessent stellte die Amerikaner am Freitag auf eine turbulente Übergangsphase ein: „Der Markt und die Wirtschaft sind einfach süchtig geworden nach Staatsausgaben“, sagte er. „Daher wird es eine Entgiftungsphase geben.“

Diese sechs Charts zeigen, wie sich die Stimmung in der US-Wirtschaft gewendet hat.

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