Berkshire Hathaway: Fünf Schritte, mit denen Warren Buffett sein Portfolio in der Coronakrise umgebaut hat
Der CEO von Berkshire Hathaway und seine beiden Investment-Manager haben das vergangene Jahr genutzt, um deutliche Umbauten am Aktienportfolio von Berkshire vorzunehmen.
Foto: AFPDenver, Düsseldorf. Es ist still geworden um Warren Buffett. Der Chef des Konglomerats Berkshire Hathaway hat sich seit Beginn der Coronakrise vor allem auf sein Unternehmen und seine Mitarbeiter konzentriert. Auf große Interviews hat er weitgehend verzichtet, selbst seinen 90. Geburtstag feierte er im vergangenen Sommer abseits der Öffentlichkeit.
Mit seinem Brief an die Aktionäre wird Buffett nun sein Schweigen brechen. Seine Investoren hoffen, dass er wie sonst auch zu einer ganzen Reihe von Themen Stellung nehmen wird. Nicht nur, was Berkshire angeht, sondern auch die jüngsten Entwicklungen an den Aktienmärkten im Allgemeinen und seine Sicht auf die US-Wirtschaft und wie sie die Pandemie überwinden wird.
Der Brief, der auch für andere CEOs zur Pflichtlektüre gehört, wird am Samstag veröffentlicht, zusammen mit den Zahlen für das vierte Quartal. Buffett hatte sich auf der Hauptversammlung im Mai überraschend pessimistisch über die wirtschaftlichen Aussichten geäußert. Eine ganze Reihe seiner Tochtergesellschaften sind von der Krise betroffen. Das reicht von Einzelhändlern wie See’s Candy bis hin zur Precision Castparts, einem Zulieferer des Flugzeugbauers Boeing.