Bitcoin, Ethereum, Dogecoin und Co.: Der große Ausverkauf: Dem Kryptomarkt steht eine Bereinigung bevor
Gemessen am Rekordhoch vom 10. November 2021 liegt die Kryptowährung aktuell knapp 38 Prozent im Minus.
Foto: ReutersFrankfurt, Düsseldorf. Die Stimmung am Kryptomarkt ist derzeit düster: Der Datenanbieter Coingecko misst bei den Anlegerinnen und Anlegern in einer Umfrage extreme Angst. Seit November hat der Markt rund um Bitcoin, Ether, Dogecoin und Co. insgesamt fast eine Billion Dollar, ein Drittel seines Gesamtwerts, verloren.
Einige Investoren befürchten gar einen „Kryptowinter“ wie im Jahr 2018, als der Bitcoin von rund 19.000 auf unter 10.000 Dollar abstürzte – und sich danach fast drei Jahre lang nicht mehr richtig erholte.
Der aktuelle Absturz weckt Erinnerungen an damals: Notierte der Bitcoin noch am 10. November, dem Tag des letzten Bitcoin-Rekordhochs, bei 68.789 Dollar, sank der Kurs in dieser Woche zeitweise sogar unter die wichtige Marke von 40.000 Dollar auf 39.796 Dollar. Am Mittwoch sendete die älteste und wichtigste Kryptowährung aber ein Lebenszeichen und stieg nach den Inflationszahlen in den USA in Richtung 44.000 Dollar.
Gemessen am Höchststand ist das aber immer noch ein Minus von rund 36 Prozent. Ähnlich verhält sich die Lage bei anderen Kryptowährungen, den sogenannten Altcoins. So verlor Ether, die Nummer zwei am Kryptomarkt, im selben Zeitraum knapp 32 Prozent, Dogecoin sogar 43 Prozent, Shiba Inu 46 Prozent. Auch die beliebten Coins Solana und Cardano büßten 41 beziehungsweise 46 Prozent ein.