Kryptowährungen: Bitcoin fällt unter 40.000 Dollar – Experten uneins über weitere Aussichten
Seit dem Erreichen des Rekordhochs hat die Digitalwährung deutlich an Wert verloren.
Foto: obsDüsseldorf. Der Negativtrend beim Bitcoin setzt sich fort. Am Montag fiel die wichtigste Kryptowährung zwischenzeitlich das erste Mal seit September 2021 unter die Marke von 40.000 Dollar. Zuletzt erholte sich der Kurs wieder auf gut 41.000 Dollar. Seit dem Rekordhoch von knapp 69.000 Dollar im November hat die Cyberdevise damit mehr als 40 Prozent an Wert verloren.
Auch andere Kryptowährungen gerieten laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap unter Druck. Ether fiel das erste Mal seit Anfang Oktober unter die Marke von 3000 Dollar, die Marktkapitalisierung des gesamten Kryptomarkts gab in der Spitze um 125 Milliarden Dollar oder sechs Prozent nach.
Den Grund für den Negativtrend sehen Beobachter in der bevorstehenden geldpolitischen Wende der US-Notenbank Fed. Diese könnte in diesem Jahr drei- oder gar viermal die Zinsen erhöhen und damit beginnen, ihre Bilanzsumme abzuschmelzen – damit würde dem Markt Liquidität entzogen.
Noelle Acheson vom Broker Genesis Global Trading erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass der Kurseinbruch beim Bitcoin eher auf kurzfristig orientierte Trader als auf langfristige Investoren zurückzuführen sei.