Immobilien: Preise für Wohnimmobilien ziehen im ersten Quartal deutlich an
München. Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im ersten Quartal so stark gestiegen wie seit Mitte 2022 nicht mehr. In den ersten drei Monaten des Jahres verteuerten sich Eigentumswohnungen gegenüber dem Schlussquartal 2024 im Schnitt um ein Prozent. In diesem Zeitraum nahm auch die Zahl der Kauftransaktionen um fast ein Drittel zu. Das geht aus der neuesten Erhebung des Real Estate Index (Greix) hervor, den das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) am Donnerstag präsentiert hat.
Seit den Höchstständen im Jahr 2022 fielen die Preise für Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland. Grund war der Krieg, den Russland gegen die Ukraine begonnen hatte. Die steigende Inflation und zunehmende wirtschaftliche und politische Unsicherheit ließen die Preise einbrechen.
Inzwischen zeigt sich seit den Tiefstständen vor allem in Großstädten eine spürbare Erholung. Am deutlichsten wird sie in Leipzig, wo Eigentumswohnungen bereits wieder neun Prozent mehr kosten als in der Tiefpreisphase der vergangenen Jahre, in Köln sind es acht Prozent.