Sympatex: Staatsanwalt bietet unter vier Jahre Haft bei Geständnissen
Düsseldorf, Berlin. Im Strafprozess um den mutmaßlichen Millionenbetrug beim Textilhersteller Sympatex sind erste Versuche zu einem möglichen Deal über ein Strafmaß gescheitert. Gericht, Staatsanwaltschaft und die Verteidiger der vier Angeklagten konnten sich in Gesprächen nicht verständigen. Dies gab das Gericht am Montag im Rahmen des zweiten Verhandlungstags bekannt.
Die Staatsanwaltschaft hatte demnach Haftstrafen von knapp unter vier Jahren für die beiden Hauptangeklagten Frank Günther und Stefan Sanktjohanser in den Raum gestellt, sollten die prominenten Unternehmensberater frühzeitig gestehen. Bei Sanktjohanser sei eine zur Bewährung ausgesetzte Haftstrafe von einem Jahr aus einem anderen Verfahren berücksichtigt. Für die beiden weiteren Angeklagten stellten die Strafverfolger im Fall eines Geständnisses Bewährungsstrafen in Aussicht.