Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Zinssorgen setzen Wall Street unter Druck – Banken im Blick
Ein Straßenschild an der New York Stock Exchange.
Foto: ReutersNew York. Vor weiteren Bilanzen von US-Banken haben Zinssorgen erneut der Wall Street zugesetzt. Für Nervosität sorgte eine überraschend starke Erholung der Industrietätigkeit im Bundesstaat New York, die der US-Notenbank Fed nach Ansicht von Börsianern mehr Spielraum für weitere Zinserhöhungen einräumt. Die drei wichtigsten Indizes legten alle um etwa 0,3 Prozent zu: Der Dow Jones auf 33.987 Punkte, der technologielastige Nasdaq auf 12.158 Punkte und der breit gefasste S&P 500 auf 4151 Punkte.
Im Fokus der Anleger standen erneut die Quartalsergebnisse von Kreditinstituten. „Bislang waren die Zahlen ermutigend und haben die Befürchtungen hinsichtlich der Rentabilität der Banken gemildert. Aber die Dinge werden in Zukunft schwieriger werden“, sagte Stuart Cole, Ökonom bei Equiti Capital. „Bei regionalen Banken wird die Rentabilität leiden, da sie gezwungen sind, sich auf die Sicherstellung einer angemessenen Liquidität statt auf die Kreditvergabe zu konzentrieren, während die größeren Banken angesichts der Anzeichen einer sich verlangsamenden Wirtschaft vor schwierigeren Zeiten stehen.“