Aktien: Mehr herausholen als die Dividende – eine Strategie für zwei Fälle
New York. Covered Calls sind eine Optionsstrategie, die in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden ist. Wer Aktien in seinem Portfolio hält, kann sogenannte gedeckte Call-Optionen schreiben und damit aus seinem Aktienbestand ein passives Einkommen generieren – und zwar ohne die Aktien selbst verkaufen zu müssen oder allein auf Dividenden angewiesen zu sein.
Die Logik hinter diesen Geschäften wird in der Finanzwelt oft mit einer Versicherung verglichen. Der Käufer dieser Optionen will sich dagegen absichern, dass der Kurs einer Aktie stark steigen könnte und er damit einen attraktiven Einstiegskurs verpasst. Dafür kauft er Covered Calls und sichert sich somit das Recht, aber nicht die Pflicht, beispielsweise 100 Aktien zu einem bestimmten Preis bis zu einem bestimmten Datum zu kaufen.
Der Verkäufer dieser Optionen wiederum besitzt 100 Aktien einer Firma in seinem Portfolio und verpflichtet sich, diese zu verkaufen, wenn der vereinbarte Preis, „Strike Price“ genannt, im vereinbarten Zeitraum erreicht wird. Dafür kassiert er sofort eine Prämie.