Nikkei, Yen, Hang Seng: Chinas Börsen erholen sich – Nikkei gibt Gewinne wieder ab
Sydney. Spekulationen auf eine weitere Zinssenkung in den USA in diesem Jahr haben für Kaufimpulse an den asiatischen Aktienmärkten gesorgt. Wie zuvor an der Wall Street griffen Anleger am Dienstag auch in Fernost vor allem bei Technologiewerten zu. Mittlerweile geht die überwiegende Mehrheit an den Märkten von einer Senkung um 25 Basispunkte auf der Sitzung der US-Notenbank Fed im Dezember aus.
- Der Index der wichtigsten Aktien in Shanghai und Shenzhen CSI300 und der Shanghai Composite Index legten jeweils um rund ein Prozent zu.
- Dagegen gab der japanische Leitindex Nikkei anfängliche Gewinne im Handelsverlauf fast vollständig wieder ab und zeigte sich mit 48.659 Punkten nur noch leicht fester.
In China erholten sich die Börsen von einem Zweimonatstief. Zur aufgehellten Stimmung trugen auch Anzeichen für eine Entspannung in den Beziehungen zwischen China und den USA bei sowie die nachlassende Sorge an den Weltmärkten vor einer Überhitzung des KI-Sektors. US-Präsident Donald Trump hatte die Beziehungen zu China am Montag nach einem Telefonat mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping als „extrem stark“ bezeichnet.
An den chinesischen Festlandbörsen führten Aktien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz die Gewinne mit einem Plus von drei Prozent an. Der Index für 5G-Kommunikation gewann fast fünf Prozent. In Hongkong stiegen die Kurse großer Tech-Werte um ein Prozent und folgten damit ihren US-Pendants. Der Index liegt jedoch fast 20 Prozent unter seinem Anfang Oktober erreichten Vierjahreshoch.