Steuererklärung: Was können Apps wie Steuerbot und Taxfix?
Wenn es komplex wird, stoßen die Anwendungen an ihre Grenzen.
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Foto: HandelsblattFrankfurt. Die Erstellung einer Steuererklärung dauert Stunden, ist staubtrocken und erschwert von undurchdringlicher Fachterminologie – so die Erwartung der meisten Deutschen. Viele schieben sie daher auf, bis die Mahnung vom Finanzamt kommt. Oder nutzen nicht alle möglichen Steuervorteile, weil sie sich nicht durch alle Unterverzeichnisse geblättert oder geklickt haben.
Steuer-Apps wie Taxfix, Steuerbot und Wundertax versprechen die Erstellung einer Steuererklärung in 20 Minuten – auf dem Smartphone, vom Sofa aus. Für Angestellte, Studenten und Rentner ist das eine gute Alternative zur Steuererklärung in Papierform und dem Onlineportal Elster der Finanzverwaltung. Denn bevor Steuerzahler gar keine Erklärung abgeben und dadurch Geld verschenken, sollten sie lieber die abgespeckte Erklärung abgeben.
Doch der schnelle Klick hat auch Schwächen. Das Handelsblatt erklärt, was die Steuer-Apps können und für wen sich doch eher die Steuererklärung per Software lohnt.
Steuererklärung per App: Taxtechs als Vorreiter
Finanzminister Christian Lindner (FDP) hat sich zum Ziel gesetzt, die Steuererklärung zu digitalisieren. Ein erster, wenn auch kleiner Schritt ist die im Februar eingeführte App „Mein Elster+“, mit der sich Belege digitalisieren lassen. Die eigentliche Erklärung muss jedoch weiter über das für Laien schwer verständliche Elster-Portal erstellt werden.