Ihr Kommentar im Handelsblatt: Welche Lockerungen wären derzeit vertretbar – und welche verfrüht?
Trotz hoher Inzidenzen soll die Maskenpflicht bald in vielen Bereichen wegfallen.
Foto: dpaDie bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erreichte zuletzt täglich neue Höchstwerte. An diesem Mittwoch lag sie laut dem Robert Koch-Institut bei 1607,1, während sie am Vortag noch bei 1585,4 und vor einer Woche bei 1319,0 gelegen hatte. Trotzdem könnten ab Sonntag die meisten Coronamaßnahmen fallen, so sieht es ein Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Karl Lauterbach und Justizminister Marco Buschmann vor. Allerdings haben bereits die ersten Bundesländer angekündigt, die bestehenden Beschränkungen noch bis zum 2. April zu verlängern.
Grundsätzlich sieht ein Entwurf der Bundesregierung vor, dass ab dem 20. März nur noch in Pflegeheimen, Kliniken, im Nah- und Fernverkehr sowie in Flugzeugen eine Maskenpflicht gilt. Testen müssen sich Menschen nur noch in Heimen und in Schulen, und auch am Arbeitsplatz sollen laut Plänen der Regierung die Coronaregeln bald gelockert werden.
Dabei soll der Arbeitgeber die Gefährdung durch das Virus selbst einschätzen und dementsprechend eigene Schutzmaßnahmen festlegen können. Auch die Bundesländer haben die Möglichkeit, eigene Auflagen für Corona-Hotspots beschließen zu können – wenn sich vorher das jeweilige Landesparlament damit befasst hat.
Wir wollen von Ihnen wissen, wie Sie zu diesem Vorgehen stehen: Welche Lockerungen wären aus Ihrer Sicht derzeit vertretbar – und welche verfrüht? Wie stehen Sie zu einer Verlängerung der Coronabeschränkungen? In welchen Bereichen sollte noch eine Masken-, in welchen eine Testpflicht gelten? Welche Regelungen wären am Arbeitsplatz wünschenswert? Reicht es aus, wenn die Bundesländer zukünftig dafür verantwortlich sind, welche Schutzmaßnahmen in Hotspots gelten sollen? Schreiben Sie uns Ihre Meinung in fünf Sätzen an forum@handelsblatt.com. Ausgewählte Beiträge veröffentlichen wir mit Namensnennung am Donnerstag gedruckt und online.
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