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ElektromobilitätDiese fünf Limousinen fordern Tesla heraus

Das Tesla Model 3 hat mittlerweile zahlreiche Konkurrenten. Die überzeugen mit mehr Ladeleistung, einem besseren Fahrwerk oder einfach mit Eleganz. Eine Übersicht.Holger Holzer 14.10.2025 - 15:12 Uhr Quelle: SpotpressArtikel anhören
Der VW ID.7 ist der elektrische Bruder des Passat. Foto: VW

Köln. Vom Dienstwagen bis zum Freizeitkombi – die Pkw-Mittelklasse deckt ein weites Feld an Einsatzmöglichkeiten ab. Während das Angebot an konventionellen Modellen zuletzt geschrumpft ist, wächst die Flotte der Elektro-Varianten.

VW ID.7 - Der Praktiker

Wie früher vom konventionellen Schwestermodell Passat gewohnt, gibt der aktuell noch frischeste Vertreter der Wolfsburger ID-Familie den automobilen Praktiker für den leicht gehobenen Anspruch. Viel Platz, vor allem in der Kombi-Ausführung „Variant“, und ein angenehmes Ambiente treffen hier auf sachliche und erprobte Antriebstechnik. Reichweite (bis 709 Kilometer) und Ladeleistung (max. 200 kW) gehen in Ordnung, auch preislich bietet er ein rundes Gesamtpaket. Ab 54.100 Euro.

Mazda 6e – Der Elegante

Die Japaner stehen schon fast traditionell für Eleganz in der Mittelklasse. Das erste E-Modell macht da trotz des zusätzlichen Stauraumbedarfs für die Batterie keine Ausnahme, setzt auf fließende Linien, einen markanten Kühler und feine Materialien im Innenraum.

Der Mazda 6e überzeugt nicht zuletzt optisch. Foto: Mazda

Ungewöhnlich ist die Strategie bei den Akku-Optionen: Die kleine und günstigere lädt ziemlich schnell (165 kW), die größere sehr langsam (90 kW). Der Reichweitenunterschied fällt dabei nicht allzu groß aus (479 vs. 552 Kilometer), der Preis auch nicht (44.900 Euro vs. 46.500 Euro).

Polestar 2 – Der Pionier

Die schwedische Stufenhecklimousine war eines der ersten E-Autos im Segment, wirkt aber auch im fünften Jahr formell noch ziemlich modern. Das gilt auch für den edlen und reduziert gestalteten Innenraum, der wie auch das Karosseriedesign die technische Verwandtschaft mit Volvo ausstrahlt. Interpretiert wird die identische Genetik aber eine Spur sportlicher.

Polestar ist die rein elektrische Schwester von Volvo. Foto: Polestar

In Sachen Motor- und Fahrleistungen macht die Marke keine halben Sachen: Bis zu 350 kW/476 PS sind möglich. Ladeleistung (bis 205 kW) und Reichweite (max. 591 Kilometer) sind angemessen, setzen aber keine Glanzlichter. Die Preise beginnen bei knapp 49.000 Euro.

Hyundai Ioniq 6 – Der Langstreckenstromer

Windschlüpfig Karosserie, große Batterie – und vor allem die enorme Ladeleistung (240 kW) machen den Koreaner zu einer der besten elektrischen Reiselimousinen. Vor allem die sonst bislang vor allem in Premiumautos verfügbare 800-Volt-Batterie ist ein echter Kaufgrund für Vielfahrer – in 20 Minuten lädt sie Strom für 400 Kilometer, ihr Gesamtinhalt reicht nach Norm für bis zu 614 Kilometer.

Der Hyundai Ioniq 6 ist frisch geliftet. Foto: Hyundai

Dank der aerodynamischen Form saugt auch höheres Autobahntempo den Akku nicht sofort leer. Die Preise starten bei knapp 44.000 Euro.

BMW i4 Gran Coupé – Der Sportliche

Der coupéhaft geschnittene Viertürer (ab 57.600 Euro) ist ein Auslaufmodell, wird schon bald vom i3 aus der Neue-Klasse-Familie der Münchner abgelöst. Für einen ersten Wurf ist der i4 aber bemerkenswert gelungen: Die ungewöhnlich breite Antriebsauswahl reicht von Hinterradantrieb und 210 kW/286 PS bis zum 442 kW/601 PS starken Allradmodell mit M-Emblem – und bietet so für jede Ebene der Dienstwagenhierarchie das passende Angebot.

Der BMW i4 steht vor der Ablösung. Foto: BMW

Reichweite (bis 600 Kilometer) und Ladeleistung (bis 180 kW) sind ordentlich, aber nicht mehr herausragend. Auch auf einen Kombi muss man wohl noch bis zum Modellwechsel warten.

Mercedes CLA – Der Hoffnungsträger

Die erste Welle der Stuttgarter E-Mobile ist in Hinblick auf den Verkaufserfolg eher seicht verebbt: Vor allem die Limousinen der EQ-Familie waren zu teuer für technische Durchschnittskost und prestigearmes Design.

Der CLA ist das erste Modell der zweiten E-Welle bei Mercedes. Foto: Mercedes

Der neue elektrische Viertürer macht es besser: 800-Volt-Batterie, klassische Linienführung und höchste Antriebseffizienz, die fast 800 Kilometer Reichweite möglich machen. Dazu Infotainment und Software mit dem Anspruch auf Technologieführerschaft. Der Preis dafür: Mindestens 56.000 Euro. Wer den geräumigen „Shooting Brake“-Kombi will, zahlt ein wenig mehr.

GWM Ora 07 – Der Exot

Ein bisschen Bentley, ein wenig Porsche Panamera – zumindest optisch misst sich die chinesische Coupélimousine mit den ganz Großen. Auch bei Ambiente und Ausstattung geht der 4,87 Meter lange Viertürer in die Vollen. Für das Platzangebot – vor allem der Kofferraum ist eher klein – und einige technische Eckdaten gilt das nur eingeschränkt.

Der Ora 07 sieht ein wenig nach Porsche Panamera aus. Foto: GWM
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Reichweite und Ladeleistung sind höchstens Durchschnitt – für den effektvollen Auftritt beim Wochenendtrip oder im täglichen Nahverkehr reichen 520 Kilometer und 88 kW aber vollkommen aus. Die Preise starten bei 42.000 Euro.

Erstpublikation: 08.10.2025, 11:12 Uhr.

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