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Ukraine„Trump weiß, dass die Uhr tickt“ – Putin-Telefonat birgt Risiken

An diesem Dienstag wollen Donald Trump und Wladimir Putin über ein Ende des Ukrainekriegs sprechen. Im Vorfeld macht der US-Präsident zahlreiche Zugeständnisse – während Russland mauert.Annett Meiritz 18.03.2025 - 00:35 Uhr Artikel anhören
Donald Trump telefoniert im Oval Office des Weißen Hauses: An diesem Dienstag will der US-Präsident mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sprechen. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa

Washington. Vor seinem Gespräch mit Kremlchef Wladimir Putin hält Donald Trump die Erwartungen niedrig. Zwar bestehe eine „sehr gute Chance“, dass man einen Waffenstillstand erreichen werde, sagte der US-Präsident im Vorfeld.

„Vielleicht“ könne man den Ukrainekrieg beenden, „vielleicht aber auch nicht“. Das Telefonat, das für diesen Dienstagmorgen (Ortszeit) angesetzt ist, war lange erwartet worden.

Dass sich Trump nicht festlegen will, könnte der Erfahrung der vergangenen Wochen geschuldet sein. Denn das Bemühen um Frieden gestaltet sich weit schwieriger als von Trump angekündigt. Im Wahlkampf hatte er einst versprochen, „binnen 24 Stunden“ für einen Waffenstillstand sorgen zu können.

Immerhin gibt es unter seiner Präsidentschaft die ersten ernsthaften Vermittlungsversuche nach jahrelangem diplomatischem Stillstand. „Die Trump-Regierung hat diesen Krieg aus der Sackgasse geführt“, sagte Nato-Generalsekretär Mark Rutte vergangene Woche nach einem Besuch im Weißen Haus. Doch gleichzeitig wachsen mit jedem Dialogversuch mit Russland die Risiken für Rückschläge.

„Putin muss noch viel tun, um die Welt davon zu überzeugen, dass er ein legitimes Interesse an Frieden hat“, erklärt Peter Dickinson, Sicherheitsexperte an der US-Denkfabrik Atlantic Council. Die Ukraine hatte zuletzt den amerikanischen Vorschlag für eine 30-tägige Waffenruhe angenommen. „Dabei hat die Ukraine sehr weitreichende Zugeständnisse gemacht“, so der Experte.

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