Nvidia: Die unsichtbaren Konzerne hinter dem Erfolg des Chipherstellers
München. Im Kopf-an-Kopf-Rennen mit Apple liegt Nvidia jetzt wieder vorn: Der Chipkonzern ist seit ein paar Tagen erneut das wertvollste Unternehmen der Welt – wie schon vergangenen Sommer. Seit Anfang November stieg der Aktienkurs um knapp zehn Prozent. An der Börse ist der US-Konzern rund 3,6 Billionen Dollar wert.
Es ist kein Zufall, dass sich die Investoren auf die Nvidia-Aktien stürzen: Kommende Woche präsentiert Vorstandschef Jensen Huang die neuesten Ergebnisse und den Geschäftsblick – für den sich die Investoren besonders interessieren. So gehen die Analysten von Jefferies davon aus, dass sich der Umsatz im wichtigen Geschäft mit Rechenzentren im nächsten Geschäftsjahr auf 235 Milliarden Dollar fast verdoppelt.
Volle Auftragsbücher allein garantieren allerdings noch nicht, dass Nvidia wie geplant wächst. Denn der Konzern ist auf einige der modernsten und komplexesten Produktionsverfahren der Welt angewiesen – und das ausschließlich bei Zulieferern in Fernost. Nvidia betreibt keine eigene Fertigung.
Nicht immer geht das gut: So verzögerte sich zuletzt die Auslieferung des neuen Hochleistungschips, des Grafikprozessors (GPU) „Blackwell“, wegen eines Designfehlers. Dieser wurde erst spät in der Produktion entdeckt.