Bewerbung: Darauf achten Recruiter in Zeiten von ChatGPT besonders
Der KI-Assistent ChatGPT kann beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen sehr nützlich sein – und kommt auch immer öfter zum Einsatz.
Foto: Getty ImagesBerlin. Arbeitsproben suchen, Lebenslauf schreiben, Bewerbungsfoto machen: Jeder, der schon einmal auf Jobsuche war, weiß, wie anstrengend es ist, gute Bewerbungsunterlagen zusammenzustellen. Wovor es vielen besonders graust, ist das Anschreiben. Auf einer Seite sollen Jobkandidaten erzählen, warum sie für eine Stelle geeignet sind – möglichst überzeugend und ohne Floskeln.
Immer mehr Jobsuchende lassen ihr Anschreiben deshalb von Künstlicher Intelligenz verfassen. Das zeigt eine Studie des IT-Unternehmens Softgarden. Darin gaben knapp 19 Prozent der rund 3800 befragten Bewerber an, KI für ihr Anschreiben zu nutzen. Weitere 42 Prozent können sich das vorstellen.
Eine Entwicklung, die auch den Personalabteilungen nicht verborgen geblieben ist. „Das Anschreiben hatte schon vor ChatGPT einen schweren Stand“, sagt Inga Dransfeld-Haase, Präsidentin des Bundesverbands der Personalmanager (BPM). In Zeiten von Künstlicher Intelligenz verliere es nun weiter an Wert. Das Handelsblatt hat Personaler bekannter Arbeitgebermarken wie Bosch oder BMW gefragt, worauf sie nun stattdessen achten.
Bewerbung: Darauf setzen Recruiter von Bosch, KPMG oder BMW
Da ein Anschreiben durch Entwicklungen wie ChatGPT nur bedingt aussagekräftig ist, wird ein übersichtlicher Lebenslauf umso wichtiger, heißt es vom Technologiekonzern Bosch.