Menopause: „Ich glaube an den Ansatz: digital vor ambulant vor stationär“
München. Beschwerden in den Wechseljahren können den Alltag von Frauen enorm beeinträchtigen. Einige haben zum Beispiel so starke Hitzewallungen in der Nacht, dass sie kaum schlafen können – und am nächsten Morgen nur erschöpft ins Büro gehen können, Konzentrationsprobleme haben. Das kann auch Folgen für die Arbeitgeber haben.
Fast jede vierte Frau mit Beschwerden gab in einer Befragung der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin an, dass sie wegen ihrer Symptome Arbeitsstunden reduziert hätten. Jede zehnte Frau entschied sich sogar, deswegen früher in den Ruhestand zu gehen. Mehr als 2000 Frauen nahmen an der Befragung teil.
Erhielten diese Frauen mehr Unterstützung am Arbeitsplatz, würden sie womöglich länger berufstätig bleiben. Davon zumindest gehen einige Start-ups aus, die Apps für Frauen in den Wechseljahren anbieten. Sie wollen dafür mit Arbeitgebern zusammenarbeiten und ihr Produkt als „Corporate Benefit“ für Frauen bereitstellen.
Evela Health sichert sich Pre-Seed-Finanzierung
Eines dieser Unternehmen ist Evela Health. Das Berliner Start-up hat gerade eine erste Finanzierungsrunde in Höhe von 600.000 Euro abgeschlossen, wie das Handelsblatt vorab erfuhr. Zu den Investoren gehört das Angel-Netzwerk better ventures und weitere Business Angel.