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Premium Zahnmedizin Uniklinik Düsseldorf Bohrende Fragen

Privatambulanz auf Staatskosten: Der frühere Vorstandschef der Düsseldorfer Uniklinik beschäftigte jahrelang wissenschaftliche Mitarbeiter in seiner Zahnarztpraxis. Die Universität ließ ihn gewähren.
27.05.2015 - 18:48 Uhr
Öffentliche Lehrgelder ohne Gegenleistung.
Uniklinik Düsseldorf

Öffentliche Lehrgelder ohne Gegenleistung.

Düsseldorf Sechs Jahre arbeitete Christoph Stein (Name geändert) als Zahnarzt am Düsseldorfer Uniklinikum. Er machte seine Sache gut, 2010 beförderte ihn sein Arbeitgeber zum Oberarzt. Stein sollte sich nicht nur um Patienten kümmern, sondern auch um Studenten. Er lehrte Anästhesiologie. Doch sechs Jahre lang bestand seine Arbeitsleistung praktisch nur auf dem Papier. Für das aus Forschungs- und Lehrmitteln finanzierte Gehalt von zuletzt 80.000 Euro tat der Zahnmediziner so gut wie nichts. Sein Chef hatte eine andere Verwendung für ihn.

Von Montag früh bis Freitagnachmittag behandelte Stein Patienten in der privaten Zahnarztpraxis seines Chefs. Dazu musste er nicht mal seinen Arbeitsweg ändern, sein Chef hatte die Praxis gleich in den Räumen der Uniklinik eingerichtet. Kritische Fragen stellte kaum jemand. Der Chef war nicht irgendein Vorgesetzter, sondern Vorstandsvorsitzender des ganzen Uniklinikums. Sein Name: Professor Dr. Wolfgang Raab.

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