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  4. Christian Gries: „In Deutschland bekommt man nur schwer eine zweite Chance“

Depot„Ich wollte nicht derjenige sein, der die Firma vor die Wand fährt“

Christian Gries, Inhaber der Handelskette Depot, erzählt, wie er das Familienunternehmen durch die Insolvenz geführt hat, was er dabei gelernt hat und warum er es auch hätte verlieren können.Florian Kolf 26.10.2025 - 14:33 Uhr Artikel anhören
Depot-Inhaber Christian Gries: „Ich dachte, die reißen mir den Kopf ab.“ Foto: Depot

Herr Gries, wann ist Ihnen klar geworden, dass sich ein Insolvenzantrag nicht mehr vermeiden lässt?
Das war im Sommer 2024, da habe ich gemerkt, dass wir die ganzen Kostensteigerungen nach der Coronazeit nicht mehr auffangen konnten.

Wie hoch waren denn die zusätzlichen Belastungen?
Allein die Mieten für die Geschäfte sind bei uns durch die Inflation um bis zu zehn Prozent pro Jahr gestiegen. Wenn du dann 100 Millionen Euro an Mieten zahlst, kannst du das im Einzelhandel nicht mehr erwirtschaften. Zu den gestiegenen Einkaufskonditionen kamen die explodierten Frachtraten hinzu – die Kosten für die Container waren um rund 15 Millionen Euro im Jahr gestiegen. Wenn die Kunden nicht bereit sind, in dieser Dynamik höhere Preise zu zahlen, funktioniert kein Geschäftsmodell mehr.

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