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EnergiekriseK+S verzichtet auf Staatshilfe für Energie

Der Düngemittel- und Salzhersteller hat nach eigenen Angaben seinen Gasbedarf für das kommende Jahr fast komplett gesichert. Auch Strom produziert K+S selbst. 19.12.2022 - 11:41 Uhr Artikel anhören

Im dritten Quartal verdoppelte sich der Umsatz des Kasseler Unternehmens nahezu, das operative Ergebnis verfünffachte sich.

Foto: dpa

Düsseldorf. Der Düngemittel- und Salzhersteller K+S will von der gesetzlich beschlossenen Deckelung des Strom- und Gaspreises keinen Gebrauch machen. „Wir haben sehr vorausschauend gehandelt und unseren Bedarf beim Erdgas für das kommende Jahr preislich bereits fast vollständig gesichert“, begründete K+S-Chef Burkhard Lohr am Montag die Entscheidung des Vorstandes.

K+S habe sich für 90 Prozent seines Gasbedarfes in Europa einen Durchschnittspreis von fünf Cent je Kilowattstunde gesichert. Große Mengen des Strombedarfs würden aus eigener Produktion gedeckt.

K+S steuert dank hoher Kalipreise auf ein Rekordjahr zu. Im dritten Quartal verdoppelte sich der Umsatz des Kasseler Unternehmens nahezu, das operative Ergebnis verfünffachte sich.

rtr
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