Würth: „Ich erwarte einen heilsamen Schock von der Wahl“
Reinhold Würth mit seinem Nachfolger und Enkel Benjamin Würth (r.): Der Firmenpatriarch positioniert sich politisch klar. Foto: Sebastian Berger
Künzelsau. Familienunternehmer Reinhold Würth hält schon einen Notfallplan für instabile Mehrheitsverhältnisse nach der Bundestagswahl bereit. „Friedrich Merz kann ja eine Minderheitsregierung bilden und sich die Mehrheiten suchen, wo er sie gerade braucht“, sagte Würth in einem gemeinsamen Handelsblatt-Interview mit seinem Enkel Benjamin Würth. Der Unternehmer entfacht damit eine Diskussion über ein schwelendes politisches Thema.