ETF: Wie Cathie Wood Investoren für hochvolatile Anlagemodelle gewinnen will
Frankfurt. Lange Zeit war Cathie Wood vor allem auf US-Investoren fokussiert. Das soll sich nun ändern. Zum Start ihres Europageschäfts ist die Tech-Investorin auf großer Roadshow in Frankfurt, um sich mit potenziellen Geldgebern zu treffen. Dabei fokussiert sich die Gründerin von Ark Invest auf Family-Offices und andere Profi-Investoren.
Im Gespräch mit dem Handelsblatt warnt sie jedoch: „Wir fahren eine hochvolatile Strategie.“ Wood investiert ausschließlich in disruptive Technologien und oft in junge Unternehmen mit unsicherer Zukunft. Die Expansion nach Europa ist ein wichtiger Teil ihrer Wachstumsstrategie, weil sie im Heimatmarkt gerade mit hohen Abflüssen zu kämpfen hat.
So hat sich das Anlagekapital nach Unternehmensangaben in den vergangenen drei Jahren mehr als halbiert, auf 25,6 Milliarden Dollar. Allein in diesem Jahr haben Anleger aus allen länger bestehenden Ark-Fonds insgesamt 2,2 Milliarden Dollar abgezogen. Das war dreimal so viel wie im gesamten vergangenen Jahr. Positiv ist für Wood der Bitcoin-ETF, der im Januar in den USA startete und insgesamt rund drei Milliarden Dollar einsammelte.