Frankreichs Hilfe: Ukraine schickt neue Leopard-2-Brigade in den Krieg
Kiew. Russlands ungebrochener Vormarsch setzt die Ukrainer seit Monaten schwer unter Druck. In einer solch schwierigen Kriegsphase sind positive Nachrichten selten – und sehr willkommen.
Zu ihnen gehört, dass die 155. Brigade ihre Ausbildung in Frankreich und Polen abgeschlossen hat. Sie ist zurück in der Ukraine und durchläuft die letzten Trainingseinheiten. Bald könnte sie die Reihen der Verteidiger an der Front verstärken.
Paris und Kiew haben nicht mit Symbolik gespart, um die Verbundenheit der beiden Nationen zu betonen: Die Brigade ist nach Anna von Kiew benannt, einer Prinzessin aus dem mittelalterliches ostslawisches Großreich Kiewer Rus, die im elften Jahrhundert Königin von Frankreich wurde.
Ihr Symbol ist ein Skorpion. Das Motto der Einheit lautet „on ne passe pas“. Es geht auf die Schlacht von Verdun im Ersten Weltkrieg zurück. Damit sollen die Parallelen zum brutalen Stellungskrieg in der Ostukraine zum Ausdruck kommen.
Die 155. Brigade gehört zu jenen zehn Verbänden, welche die Ukrainer dieses Jahr neu aufgestellt haben. Militärexperten halten sie für die am besten ausgerüstete.