Geldanlage: So sichern sich Anleger mit Anleihe-ETFs Renditen von drei Prozent
Frankfurt. Wohin mit dem Geld in diesen unruhigen Börsenzeiten? Das fragen sich Anlegerinnen und Anleger, seit US-Präsident Donald Trump die Märkte mit seinen Zoll-Volten so stark verunsichert. Die Aktienmärkte haben sich zwar von ihren Tiefs Anfang April erholt, aber die Ängste vor einer Rezession in den USA sind noch nicht verschwunden.
Strategen von Vermögensverwaltern wie JP Morgan Asset Management oder UBS Global Wealth Management raten in diesem Umfeld unter anderem zu Euro-Anleihen von Unternehmen mit guter Bonität. Tatsächlich haben sich die Anleihen von Konzernen wie zum Beispiel BNP Paribas, Heineken, LVMH oder Mercedes vergleichsweise stabil gehalten. Außerdem ist die Gefahr, dass solide Konzerne pleitegehen, gering.
Die Rendite von soliden, auf Euro lautenden Unternehmensanleihen liegt im Schnitt aktuell bei gut drei Prozent. Die Kurse der Firmenbonds können jedoch auch wieder stärker schwanken – nach oben wie nach unten. Mit herkömmlichen Anleihefonds sind Anleger diesen Kursrisiken voll ausgesetzt. Anders ist das bei Fonds für Unternehmensanleihen mit festen Laufzeiten.
Seit knapp zwei Jahren gibt es diese Fonds in Europa auch in Form von kostengünstigen börsengehandelten Indexfonds (ETFs). Das Handelsblatt erklärt, wie diese Fonds funktionieren und worauf Anleger achten müssen.