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Nikkei, Yen, Hang SengChinesische Aktien legen zu – Japans Börse schwächer

Die Quartalszahlen von Chiphersteller Nvidia aus der Wochenmitte beeinflussen weiterhin die Börsen. Allerdings schließen die Märkte in Asien weiterhin uneinheitlich. 29.08.2025 - 09:21 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Die Aktienmärkte in Asien öffnen uneinheitlich. Foto: REUTERS

Singapur/Tokio. Die Börsen in Asien haben zum Wochenschluss keine gemeinsame Richtung gefunden. Die Aktien in China legten am Freitag im Gefolge der Wall Street zu:

  • Die Börse Shanghai gewann ein halbes Prozent auf 3861 Punkte.
  • Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen legte um fast ein Prozent auf 4505 Zähler zu .
  • Dagegen tendierte die Börse in Japan nach der Veröffentlichung negativ aufgenommener Wirtschaftsdaten schwächer. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index gab 0,2 Prozent nach, der breiter gefasste Topix verlor 0,3 Prozent.

In den USA hatten Technologiewerte für neue Börsenrekorde gesorgt. Die Quartalszahlen des Chipkonzerns Nvidia hatten zwar die hohen Erwartungen der Anleger verfehlt. Sie bestätigten jedoch, dass die Ausgaben für Infrastruktur im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) stark bleiben.

„Trotz der Unsicherheit für Nvidia in Bezug auf China deuten die reinen Umsatzzahlen nicht wirklich darauf hin, dass die KI-Story insgesamt ins Stocken gerät“, sagte Thomas Mathews vom Analysehaus Capital Economics.

Die japanische Industrieproduktion ging im Juli stärker als erwartet zurück und schürte damit Sorgen über die Konjunkturentwicklung im Land. Auch der private Konsum entwickelte sich schwächer als prognostiziert.

Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed belasten den Dollar. Hintergrund sind die zunehmenden Versuche von US-Präsident Donald Trump, Einfluss auf die Geldpolitik zu nehmen.

  • Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 147,0  Yen und legte leicht auf 7,1 Yuan zu.
  • Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,8018 Franken.
  • Parallel dazu fiel der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1661 Dollar und zog leicht auf 0,9396 Franken an.

Unsicherheit über russische Öllieferungen

Die Ölpreise geben in Asien nach, steuern aber auf einen Wochengewinn zu. Der Markt erwartet zum Ende der Reisesaison in den USA eine geringere Nachfrage.

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