Nikkei, Yen, Hang Seng: Chinesische Aktien legen zu – Japans Börse schwächer
- Die Börse Shanghai gewann ein halbes Prozent auf 3861 Punkte.
- Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen legte um fast ein Prozent auf 4505 Zähler zu .
- Dagegen tendierte die Börse in Japan nach der Veröffentlichung negativ aufgenommener Wirtschaftsdaten schwächer. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index gab 0,2 Prozent nach, der breiter gefasste Topix verlor 0,3 Prozent.
„Trotz der Unsicherheit für Nvidia in Bezug auf China deuten die reinen Umsatzzahlen nicht wirklich darauf hin, dass die KI-Story insgesamt ins Stocken gerät“, sagte Thomas Mathews vom Analysehaus Capital Economics.
Die japanische Industrieproduktion ging im Juli stärker als erwartet zurück und schürte damit Sorgen über die Konjunkturentwicklung im Land. Auch der private Konsum entwickelte sich schwächer als prognostiziert.
Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed belasten den Dollar. Hintergrund sind die zunehmenden Versuche von US-Präsident Donald Trump, Einfluss auf die Geldpolitik zu nehmen.
- Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 147,0 Yen und legte leicht auf 7,1 Yuan zu.
- Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,8018 Franken.
- Parallel dazu fiel der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1661 Dollar und zog leicht auf 0,9396 Franken an.
Unsicherheit über russische Öllieferungen
Die Ölpreise geben in Asien nach, steuern aber auf einen Wochengewinn zu. Der Markt erwartet zum Ende der Reisesaison in den USA eine geringere Nachfrage.