Co-Working: Mit zwei Jahren Verspätung: Wework geht am Donnerstag an die Börse
Der neue Chef Sandeep Mathrani konzentriert sich auf den Kern: Flexible Büroräume an beliebten Standorten.
Foto: APNun soll es im zweiten Anlauf klappen. Wework wird am Donnerstag an der New York Stock Exchange (NYSE) gelistet werden, wie das Unternehmen mitteilte. Der Börsengang erfolgt über einen sogenannten Spac. Das sind Mantelfirmen, die bereits an der Börse gelistet sind und Start-ups übernehmen, um sie so – quasi durch die Hintertür – auch an die Börse zu bringen. Wework wird von dem Spac BowX übernommen und bekommt dafür 1,3 Milliarden Dollar. Die Aktionäre von BowX hatten der Fusion mit dem Start-up am Dienstag zugestimmt.
Wework hat sich in den vergangenen zwei Jahren radikal verkleinert. Von den großspurigen Visionen des Gründers, Adam Neumann, ist nichts mehr übrig geblieben. Neumann hatte 2019 im Börsenprospekt noch betont, er wolle „das Bewusstsein der Welt“ verbessern und hatte neben teuren Büroimmobilien auch eine Reihe von anderen Projekten angestoßen, darunter eine Privatschule und das WG-Konzept Welive.