Immobilienmanager: Corestate-Gruppe verschiebt Konzernabschluss und tauscht CEO aus
Corestate hat seinen Sitz im Großherzogtum und verwaltet eigenen Angaben zufolge Vermögen von rund 27 Milliarden Euro.
Foto: mauritius imagesDüsseldorf, Berlin, Zürich. Die Corestate Capital Holding muss die Veröffentlichung des Geschäftsberichts für 2021 verschieben. Das teilte der börsennotierte Investmentmanager am Dienstag überraschend per Ad-hoc-Meldung mit. Grund seien noch nicht vollständig abgeschlossene Prüfungshandlungen des Abschlussprüfers Ernst & Young.
Diese dauerten „mit Fokus auf die Corestate Bank GmbH an“, so Corestate in einer Pressemitteilung. Am Dienstag konnte das Unternehmen deshalb nur ungeprüfte Zahlen veröffentlichen. Diesen zufolge ist der Umsatz um 28,3 Prozent auf 245,5 Millionen Euro angestiegen.
Die Gesellschaft rechne damit, „dass eine Veröffentlichung des geprüften Konzernabschlusses zeitnah, spätestens jedoch bis zum 31. März 2022 erfolge, so Corestate. Man gehe „fest davon aus, dass die noch offenen Prüfungshandlungen keinen Einfluss auf das Zahlenwerk haben werden“.
Parallel dazu gab das Luxemburger Unternehmen den Austausch seiner Führungsspitze bekannt. Neuer CEO wird der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende und größte Einzelaktionär, Stavros Efremidis, 53. Dies habe der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am Dienstag beschlossen, um „eine konsequente Neuaufstellung der Gruppe bestmöglich umzusetzen und die Governance nachhaltig zu stärken“.