Chart des Tages: Größter Verlierer im MDax: Encavis-Aktie sackt ab
Die Aktie des Energieunternehmens Encavis schwankt seit Langem stark.
Foto: imago stock&peopleDüsseldorf. Die Aktie des Wind- und Solarparkbetreibers Encavis war am Mittwoch mit einem Verlust von bis zu zwölf Prozent der größte Verlierer im MDax der 50 wichtigsten deutschen Nebenwerte. Später erholte sich die Aktie zwar vom Tagestief und schloss 5,6 Prozent tiefer. Doch auch mit etwas über 15 Euro kostet sie so wenig wie zuletzt vor zwei Jahren. Grund für den Kursrutsch zur Wochenmitte war die Ankündigung des Hamburger Unternehmens, in diesem Jahr keine Dividende zu zahlen.
Außerdem soll laut Geschäftsbericht der Umsatz im laufenden Jahr wegen der sinkenden Strompreise um fünf Prozent sinken. Das Ergebnis je Aktie dürfte immerhin über die im vergangenen Jahr erzielten 0,60 Euro steigen.
Die Encavis-Aktie schwankt seit Langem stark. Im Januar 2020 markierte sie mit über 25 Euro ein Allzeithoch, fiel bis Februar 2022 aber unter zwölf Euro zurück. Anschließend trieb die Energiekrise die Aktie bis August wieder in die Nähe des Allzeithochs – seither geht es abwärts.