BYD, Nio und Li Auto: Was Aktien von E-Auto-Bauern aus China Anlegern bieten
Vor allem beim chinesischen E-Auto-Bauer BYD sehen Analysten noch Potenzial.
Foto: Getty ImagesKöln. Warren Buffett liegt mit vielen Anlageentscheidungen richtig – sonst wäre der Starinvestor aus den USA nicht zu einem der reichsten Menschen der Welt geworden. Beispielsweise hat er früh das Potenzial chinesischer Elektroautobauer erkannt. Bereits 2008 stieg er bei BYD ein – seitdem ist die Aktie um mehr als 2000 Prozent gestiegen.
Doch in jüngerer Vergangenheit hat Buffett mehrmals BYD-Aktien verkauft und Gewinne realisiert. Der Anteil seines Investmentvehikels Berkshire Hathaway an BYD ist von ehemals 20 Prozent auf knapp unter neun Prozent geschrumpft.
Da Buffett gleichzeitig die wirtschaftlichen Perspektiven von BYD lobte, dürfte sein Teilrückzug vor allem mit politischen Spannungen zwischen China und den USA und zunehmend auch mit der EU zusammenhängen. Das Beispiel zeigt: Aktien von chinesischen E-Auto-Herstellern bieten großes Potenzial, doch vor einem Investment gilt es, mehrere Dinge zu beachten.
Bei der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in München ließen neben BYD insbesondere Nio, Li Auto und Xpeng ihre Muskeln spielen. Philipp Stumpfegger, Portfolio Manager & Sector Analyst Automotive and Industries bei DJE Kapital, sieht geradezu einen Sturm über die europäische Automobilindustrie hereinbrechen.