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LieferdienstLieferando baut Geschäft abseits von Restaurantlieferungen aus

Von Essen aus dem Restaurant bis Einkauf vom Supermarkt: Bei den Lieferdiensten geht der Trend zum „Alleslieferer. Deshalb will hetzt auch Lieferando sein Geschäft ausbauen. 20.10.2023 - 04:52 Uhr Artikel anhören

Der Lieferdienst will sein Geschäft ausbauen.

Foto: dpa

Die Lieferplattform Lieferando weitet ihr Geschäft abseits von Restaurantlieferungen aus. Nutzerinnen und Nutzer können über die Lieferando-Kanäle künftig mehr Technikprodukte aus Saturn- und Mediamarkt-Filialen liefern lassen, wie Lieferando am Freitag mitteilte. Die zum niederländischen Konzern Just Eat Takeaway gehörende Marke verstetigt und erweitert eine bereits bestehende Zusammenarbeit mit der Einzelhandelskette. Kleinere Produkte des kurzfristigen Bedarfs liefern die Lieferandofahrer bereits seit Mai innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings.

Ab diesem Freitag soll die Produktpalette in der Hauptstadt deutlich erweitert werden und das Angebot in den nächsten Wochen auch in Leipzig und Dresden verfügbar sein. Die Lieferzeit der Produkte soll zwischen 40 und 60 Minuten betragen und direkt aus den Saturn- oder Mediamarkt-Läden erfolgen.

Schon länger versucht der vor allem für Restaurantlieferungen bekannte Lieferdienst auch in anderen Geschäftsbereichen Fuß zu fassen. Dazu gehören neben Technikartikeln auch Supermarktprodukte. Dafür kooperiert Lieferando unter anderem mit dem Wettbewerber Getir, der in Deutschland vor allem im sogenannten Quick-Commerce-Bereich tätig ist, also in der Expresszulieferung von Lebensmitteln.

Die Lieferbranche ist hart umkämpft. Der Wettbewerber Flink mischt vor allem im Quick-Commerce-Geschäft mit, das finnische Unternehmen Wolt hat wiederum den Anspruch, „Alleslieferer“ zu werden, sich bei den gelieferten Produkten also nicht auf ein Segment zu beschränken.

Der Markt ist im Umbruch. Nachdem der türkische Anbieter Getir erst den Berliner Konkurrenten Gorillas übernommen hatte, zog sich das Unternehmen im Sommer von mehreren europäischen Märkten zurück und strich auch in Deutschland rund 2500 Stellen.

dpa
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