Alternative Anlagen: Hedgefonds-Strategien bieten Schutz in der Krise – Welche Fonds Anleger kennen sollten
Große Investoren wie Pensionsfonds und Vermögensverwalter ziehen Geld aus Hedgefonds ab.
Foto: mauritius images / Jose Manuel PFrankfurt. Wenn führende Hedgefonds die Muskeln spielen lassen, dann werden meistens Milliarden bewegt. Im Sommer ging beispielsweise Ray Dalio, der Gründer des weltgrößten Hedgefonds Bridgewater, eine aufsehenerregende Wette gegen 29 der 50 Konzerne im europäischen Leitindex Euro Stoxx 50 ein. Und der Hedgefonds Elliott mit dem legendären Paul Singer an der Spitze ließ zuletzt mit dem Einstieg bei den Technologiewerten Paypal und Pinterest die Kurse steigen.
Mit ihren Strategien waren viele Branchengrößen im ersten Halbjahr extrem erfolgreich. Bridgewater etwa erzielte mit seinem Flaggschifffonds eine Rendite von 32 Prozent. Möglich ist das, weil die Profispekulanten in schwachen Börsenzeiten beispielsweise auf fallende Kurse setzen, auf Kursdifferenzen an verschiedenen Börsen wetten oder Vorteile aus Übernahmeangeboten zu ziehen versuchen.
Das Problem: Privatanlegerinnen und -anleger können davon nicht profitieren. Für einen Einstieg braucht es ein Investment in Millionenhöhe. Allerdings gibt es eine Alternative: spezialisierte Publikumsfonds, in der Fachsprache „Liquid Alternatives“ genannt. Damit verwandt sind „Absolute-Return-Produkte“. Das Handelsblatt stellt beide Anlagegruppe vor.