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  5. Elliott-Einstieg: Paypal-Aktie steigt trotz Gewinneinbruch

BezahldienstPaypal-Gewinn bricht ein – Aktie legt wegen Elliott-Einstieg dennoch deutlich zu

In den drei Monaten bis Ende Juni ist der Betriebsgewinn bei Paypal um fast ein Drittel zurückgegangenen. An der Wall Street lag der Fokus jedoch auf dem Einstieg eines einflussreichen Hedgefonds. 03.08.2022 - 11:00 Uhr Artikel anhören

Der Bezahldienst hat zuletzt deutlich weniger verdient.

Foto: Reuters

San Jose. Der Bezahldienst Paypal verdient deutlich weniger, doch ein neuer Großinvestor macht Anlegern Hoffnung. In den drei Monaten bis Ende Juni fiel der Betriebsgewinn gegenüber dem Vorjahreswert um 32 Prozent auf 764 Millionen Dollar (752 Millionen Euro), wie Paypal am Dienstag (Ortszeit) nach US-Börsenschluss mitteilte.

Das Nettoergebnis geriet sogar mit 341 Millionen Dollar ins Minus. Grund waren aber vor allem Sonderfaktoren wie höhere Steuern. Das Tagesgeschäft lief relativ rund. Paypal steigerte die Erlöse im Jahresvergleich um neun Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar.

Die Paypal-Aktie schoss nachbörslich zeitweise um rund 14 Prozent nach oben. An der Wall Street wurde der Einstieg eines einflussreichen Hedgefonds begrüßt. So gab Paypal bekannt, dass der für sein Pochen auf hohe Renditen und seine Einmischung ins Management bekannte Investor Elliott mit einer Beteiligung im Wert von rund zwei Milliarden Dollar zu den größten Anteilseignern zählt. Paypal habe „eine unübertroffene und branchenführende Präsenz“, erklärte ein Elliott-Vertreter.

Aktivistischer Investor Elliott lässt Paypal-Aktie steigen

Der Einfluss machte sich sogleich bemerkbar: Paypal versprach Sparmaßnahmen, erhöhte die Gewinnziele für das Gesamtjahr, stellte einen neuen Finanzchef vor und kündigte ein neues milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm an.

Der aktivistische Investor Elliott war jüngst zum größten Eigner von Pinterest aufgestiegen. Der Einstieg und starke Quartalszahlen ließen die Titel der Online-Fotopinnwand am Dienstag zeitweise um etwa 18 Prozent steigen.

Das Unternehmen scheine mit dem aktuellen Konjunkturumfeld und den geänderten Datenschutz-Richtlinien bei Apple besser zurechtzukommen als die Konkurrenz, kommentiert Analyst Ali Mogharabi vom Research-Haus Morningstar.

dpa, rtr
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