Neue Finanzierungsrunde: Bewertung von 13,3 Milliarden Dollar: Warum die NFT-Plattform Opensea Investoren begeistert
Beeple-Collage „Everydays: The first 5000 Days“
Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESSDenver. Opensea ist eines der angesagtesten Blockchain-Start-ups im Silicon Valley. Es ist der größte Handelsplatz für digitale Kunst, deren Echtheit über sogenannte NFTs (Non-Fungible-Token), also digitale Eigentumsrechte, auf der Blockchain abgebildet werden.
Um Kunstprojekte wie Krypto-Punks und Bored Apes gab es im vergangenen Jahr einen regelrechten Hype, von dem auch klassische Silicon-Valley-Investoren profitieren wollen.
Opensea sammelte in einer neuen Finanzierungsrunde 300 Millionen Dollar von Geldgebern wie Paradigm und Coatue Management ein. Damit kommt das Start-up auf die Bewertung von 13,3 Milliarden Dollar. Bei der vorherigen Finanzierungsrunde im vergangenen Juli war das Start-up noch auf eine Bewertung von 1,5 Milliarden Dollar gekommen. Damals hatte Opensea 100 Millionen Dollar von renommierten Risikokapitalgebern wie A16z eingesammelt.
„Die Welt ist im Jahr 2021 auf das Potenzial der NFTs aufmerksam geworden, die viele Branchen und Gemeinden wirtschaftlich stärken können“, sagte Mitgründer Devin Finzer. Er will die zusätzlichen Mittel dazu nutzen, um sein 90-köpfiges Team aufzustocken, gerade im Bereich Sicherheit und Produktentwicklung.