Energiekosten: Strompreis bei fast 1000 Euro: Diese ETFs und Aktien profitieren aktuell
Es gibt verschiedene Wege, wie Anleger vom hohen Strompreis profitieren können.
Foto: dpaDüsseldorf. Der Strompreis in Deutschland scheint aktuell keine Grenze nach oben zu kennen. Zuletzt stieg er auf 988 Euro je Megawattstunde – am Jahresanfang waren es noch weniger als 150 Euro. Das ist ein Problem für Unternehmen und Verbraucher, deren Kosten sich drastisch erhöhen.
Allerdings gibt es auch Unternehmen, die von den hohen Strompreisen direkt oder indirekt profitieren. Deren Aktien sind zwar schon stark gestiegen, in manchen Fällen kann sich der Einstieg aber noch als Absicherung gegen einen weiteren Strompreisanstieg lohnen – denn dann sind weitere Kurssteigerungen zu erwarten. Analysten sehen teilweise noch 30 Prozent Kurspotenzial.
Das Handelsblatt zeigt vier Wege, wie Anleger in entsprechende Aktien investieren können, wie die Kursziele der Analysten aussehen, und erklärt, warum ein fünfter Weg aktuell verschlossen ist.
Hinweis: Die vorgestellten Aktien stellen keinen Kaufempfehlung dar. Sie sollen zur Diskussion anregen und können Ausgangspunkt für weitere Recherchen sein.
1. Diese Energieversorger profitieren von hohen Strompreisen
Analyst Werner Eisenmann von der DZ Bank zählt den Energiekonzern RWE zu den Gewinnern der sich mehrenden Stromengpässe. Er profitiere von der höheren Aufmerksamkeit für Versorgungssicherheit und einem dauerhaft höheren Strompreisniveau, schreibt er in seiner aktuellen Studie.