Anlagestrategie: Wie reiche Familien in Immobilien investieren
Berlin. Es war ein Großdeal, der Aufsehen erregte: Während sich viele Investoren im vergangenen Jahr auf dem Immobilienmarkt noch eher zurückhielten, kaufte das Family-Office Athos für über 700 Millionen Euro das Fünf-Höfe-Quartier in der Münchener Innenstadt. Athos ist die Investmentfirma der Brüder Andreas und Thomas Strüngmann, die das Pharmaunternehmen Hexal gegründet haben.
Mit Investition dieser Art sind sie nicht allein. Laut dem Immobilienspezialisten JLL erreichte der Anteil von privatem Kapital an den Immobilienkäufen im Jahr 2024 in Deutschland einen neuen Höchstwert.
Wie wichtig Immobilien für die Anlagestrategie reicher Familien sind und welche Investitionen deren Vermögensverwaltungen – sogenannte Family-Offices – in den kommenden Monaten planen, zeigt eine neue Erhebung der Investmentgesellschaft Kingstone Real Estate, die Handelsblatt Inside Energie & Immobilien vorab vorlag.
Nur wenige Vermögensverwalter gewähren Einblicke
Grundsätzlich geben sich die Reichen mit Blick auf ihre Anlagestrategien zugeknöpft: Das Unternehmen hat bei 1260 Family-Offices in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz angefragt. Nur 32 haben für den Report Einblicke gewährt.