Immobilien: Wo sich der Kauf von Luxus-Ferienhäusern im Ausland lohnt
Köln. Wer das nötige Kleingeld hat und auf der Suche nach einer Ferienimmobilie ist, hat die Qual der Wahl: Sand oder Schnee? Meer oder Berge? Finca oder Blockhütte? Im Luxussegment sind zwei Regionen besonders beliebt: die Schweiz und Mallorca.
Kaum ein Schweizer Ort ist so bekannt für Luxus wie St. Moritz. Wer dazugehören will, hat es schwer, weiß Maximilian Stamm, Geschäftsführer des ansässigen Immobilienmaklers Engel & Völkers.
Denn die Schweiz ist nicht in der EU und erschwert so Menschen ohne Schweizer Staatsangehörigkeit den Immobilienkauf. „Hier entscheidet jeweils die Gemeinde, wie viele Immobilien an Ausländer verkauft werden dürfen. Und in St. Moritz ist der Markt sehr eng reguliert.“
Der Prozess läuft so: Soll ein Haus oder Grundstück den Besitzer wechseln, entscheidet die Gemeinde direkt, ob Ausländer kaufberechtigt sind oder nicht.
Für Kaufinteressenten aus Deutschland heißt das: Bietet ein Makler ihnen eine Immobilie an, dürfen sie diese auch kaufen. Bei Privatverkäufen sollten Kaufinteressierte zur Sicherheit nachfragen. Entsprechend klein ist deswegen allerdings auch das Angebot.