Birkenstock-IPO: Eigner könnte mehr als eine Milliarde Dollar einnehmen
Der Sandalen-Hersteller geht an die Börse.
Foto: APNew York. Der traditionsreiche Sandalen-Hersteller Birkenstock muss sich beim Preis seiner Aktie zum Börsengang an diesem Mittwoch in New York etwas zurückhalten. Das Unternehmen setzte den Aktienpreis auf 46 Dollar (gut 43 Euro) fest – im Mittelfeld der Spanne von 44 bis 49 Dollar. Damit wird Birkenstock mit 8,6 Milliarden Dollar (rund 8,1 Milliarden Euro) bewertet. Die Aktien aus einem Management- und Mitarbeiter-Aktienprogramm eingerechnet sind es insgesamt 9,3 Milliarden Dollar.
Das Unternehmen und sein Mehrheitseigentümer, der mit dem Luxuskonzern LVMH verbandelte Finanzinvestor L Catterton, nehmen mit der Emission zusammen knapp 1,5 Milliarden Dollar ein. Birkenstock selbst fließen 495 Millionen Dollar zu, die in den Schuldenabbau gesteckt werden sollen. Für L Catterton bleiben mindestens 989 Millionen Dollar – wenn die Aktie an der Börse gut ankommt und die Mehrzuteilungsoption gezogen wird, sogar 1,22 Milliarden.
L Catterton wird nach dem Börsengang die Kontrolle über Birkenstock behalten. Die Aktie wird an der New Yorker Börse NYSE und damit im Heimatland des Mehrheitseigners am Mittwoch unter dem Kürzel „BIRK“ in den Handel kommen.