Gold-Rekord: Preis nähert sich 4000-Dollar-Marke
New York. Gold hat wegen des anhaltenden „Shutdowns“ in den Vereinigten Staaten seine Rekordrally fortgesetzt. Das Edelmetall kostete am Montagabend zeitweise 3969 US-Dollar pro Unze (etwa 31,1 Gramm) und damit so viel wie noch nie. Das Edelmetall hat sich in diesem Jahr um 50 Prozent verteuert. Die Analysten der UBS gehen davon aus, dass der Goldpreis bis zum Jahresende 4200 Dollar erreichen wird.
Gold hatte Anfang vergangener Woche drei Tage in Folge ein Rekordhoch erreicht. Über die Woche gesehen legte der Goldpreis fast 130 Dollar oder mehr als drei Prozent zu. Grund für den Anstieg in der vergangenen Woche war hauptsächlich die Haushaltskrise in den Vereinigten Staaten. Der teilweise Stillstand der Regierungsgeschäfte in den USA dauert an.
Auch am Sonntag verharrten Republikaner und Demokraten auf ihren Standpunkten, keine der beiden Parteien zeigte Anzeichen eines Einlenkens. In der vergangenen Woche hatte es mehrere Abstimmungen im US-Senat zu Entwürfen für den Haushalt gegeben – doch diese verfehlten die notwendige Zahl der Stimmen. Die Republikaner benötigen Stimmen der Demokraten. Nun gibt es kein frisches Geld. Sonntag war Tag fünf des teilweisen Stillstands.